Pfarre Dornbach

Aus SALZBURGWIKI
Version vom 13. November 2025, 06:53 Uhr von Remora (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Erzdiözese Salzburg
Der hier beschriebene Bezirk oder Ort hat zwar politisch-geografisch-geschichtlich keinen Salzburgbezug. Da sich aber hier noch heute Verbindungen zur Erzdiözese Salzburg ergeben, sei es, weil noch eine Salzburger Pfarre besteht oder ein kirchlicher Bau einen Salzburgbezug hat, erfüllt der Artikel eine Richtlinie, um hier im SALZBURGWIKI zu stehen.


Die Pfarre Dornbach ist eine Pfarre der römisch-katholischen Erzdiözese Wien, die bis 1995 dem Salzburger Stift St. Peter inkorporiert war.

Pfarrbereich

Der Pfarrbereich umfasst mehr als die (nordwestliche) Hälfte des im Nordwesten der Bundeshauptstadt gelegenen 17. Wiener Gemeindebezirks, und zwar die Katastralgemeinden Dornbach – ab der Güpferlingstraße (Beginn der Dornbacher Straße) – sowie Neuwaldegg. Außerdem gehört ein bis zum Exelberg (Quellgebiet des Dornbachs) reichender, an Wien angrenzender Teil des Stadtgebiets von Klosterneuburg (), Katastralgemeinde Weidlingbach, zur Pfarre Dornbach.[1]

Geschichte

1139 weihte der Bischof von Passau in Dornbach einer Kapelle. Damals wurden dem Stift auch die Zehentrechte und das Recht, Gottesdienste abzuhalten, übertragen. Das volle Pfarrrecht erhielt Dornbach erst 1251. Von 1262 bis 1995 war die Pfarre der Benediktinerabtei St. Peter inkorporiert,[2] dem damit die Pfarrseelsorge oblag.

Im Jahr 1890 erhielt die Pfarre eine zweite Kooperatorenstelle.[3]

Pfarre und Wein

Seit 1139 besaß die Abtei St. Peter das Recht, zweimal im Jahr in Dornbach den so genannten "Fronwein" auszuschenken. Die "Buschenschank Stift St. Peter" (Heuriger "Zum Pfarrer von Dornbach") am Dornbacher Rupertusplatz ist eines der ältesten Heurigenlokale Wiens.[4]

Quellen

Weblinks