Belsazar Hacquet

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Balthasar Hacquet - Linderer, Kohl (1777)

Belsazar de la Motte Hacquet, auch Balthasar oder Balthazar Hacquet, (* 1739/1740 in Le Conquet, Bretagne; † 10. Jänner 1815 in Wien) war ein vielseitiger Naturwissenschaftler. Sein botanisches Autorenkürzel lautet "Hacq." Nach humanistischen Studien am Jesuitenkolleg zu Pont-à-Mousson studierte er in Paris Medizin.

Salzburgbezug

Er gilt als der "Erstbesteiger" der Pasterze) und war 1784 im Salzburger Land, wo er u. a. das Salzbergwerk Dürrnberg besuchte. Mit einem Besucherschein des Fürsterzbischofs ausgestattet, besuchter er mehrere Tage das Bergwerk und die Saline Hallein. Dann wanderte er nach Hüttschlag, Rauris, ins Gasteinertal und von dort ins Zillertal. Den Großglockner bezeichnete er nach seiner glockenartigen Form erstmals als Großglockner (althochdeutsch glocca, im Dialekt glogga).

Er verfasste: "Physikalisch-politische Reise aus den Dinarischen, durch die Julischen, Carnischen, Rhätischen in die Norischen Alpen im Jahre 1781 u. 1782, zwei Teile, 1785".[1] Auf dieser Reise zog er auch durch das Land Salzburg. "Von letztem Orte aus, wo ich zum erstenmal aus der Gebirgkette in die Ebene kam, hatte ich stets das Gebirg gegen Osten bis zum Salzafluß, den ich mir vornahm - zu verfolgen, so weit als es mir die Witterung im hohen Gebirge zuließe. An diesem Fluß liegt die Hauptstadt des Bißthums Salzburg."[2]

Quellen