Filialkirche zum hl. Maximilian
Die Filialkirche Göming "Zum Hl. Maximilian" befindet sich in Mittergöming in der Gemeinde Göming und gehört zur Stadtpfarre Oberndorf.
Geschichte
Die erste Errichtung einer Kirche in Göming dürfte im 11. Jahrhundert (Hochmittelalter) erfolgt sein. In der Gotik, etwa im 15. Jahrhundert, erfolgte eine Gotisierung des zuvor offensichtlichen romanischen Baues. Die feierliche Einweihung der damals erneuerten Kirche durch Erzbischof Friedrich IV. Truchseß von Emmerberg erfolgte im Jahr 1443. Im 19. u. 20. Jahrhundert erfolgten leichte bauliche Veränderungen, hier sind Restaurierungsmaßnahmen in den Jahren 1964 bis 1968 besonders erwähnenswert. Eine grundlegende Innen- u. Außenrenovierung wurde schließlich im Jahr 1996 unter breiter tätiger Mitarbeit und Spendenbereitschaft der Göminger Bevölkerung in Angriff genommen und konnte im Jahr 1998 zum Abschluss gebracht werden. Das gelungene Werk der Erneuerung der Kirche darf auch Symbol eines gemeinschaftlichen Zusammenhaltes gesehen werden.
Legende
An der Aussenmauer der Filialkirche "Zum Hl. Maximilian" befindet sich ein Spurstein, der sogenannte Wolfgangstritt. Die Legende erzählt, dass sich der Heilige Wolfgang auf diesen Stein stellte, um einen Blick in die Kirche machen zu können. Dabei hat er seinen Fußabdruck im Stein hinterlassen.
Bis heute stellen sich Menschen mit dem kranken Fuß auf diesen Spurstein und hoffen auf Heilung. Der Stein lädt zum Nachahmung ein, denn der Fuß passt dabei meist ganz genau in die Vertiefung. Bemerkenswert ist, dass sich diese vorchristliche Kulthandlung bis heute erhalten hat.
Bildergalerie
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Filialkirche "Zum Hl. Maximilian" in Mittergöming
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Fußabruck vom Hl. Wolfgang bei der Filialkirche Göming (siehe Legende)
Weblinks
Quellen
- Festschrift Filialkirche Göming "Zum Hl. Maximilian"