Köhlergrabenschanze

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Josef Bradl, Köhlergrabenschanze

Die Köhlergrabenschanze war eine Skisprung-Naturschanze in Zell am See.

Lage

Die Schanze befand sich im sog. Köhlergraben, das ist ein Graben mit Nord-Süd-Ausrichtung westlich des Ortszentrums von Zell am See im Schmittental.

Geschichte

Die Köhlergrabenschanze wurde 1936 mit einem Springen eröffnet, das Josef (Buwi) Bradl mit 81,5 m gewann. Sie ermöglichte Sprünge bis zu 100 Meter. Am 20. März 1938 zog sich Josef Bradl nach einem 70-Meter Probesprung, der beim Abschwingen mit einem Schibruch endete, einen Schienbeinbruch zu. Bei Nachkriegs-Skisprungveranstaltungen auf der Köhlergrabenschanze siegte Bradl mehrmals. 1948 wurde auf der Köhlergrabenschanze vor 5.000 Zuschauern und Zuschauerinnen ein großes internationales Skispringen abgehalten. Die Schanze wurde am Beginn der 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts aufgelassen.

Quellen