Anton Koppenwallner I.

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Anton Koppenwallner (* 1850; † 27. November 1924 in der Stadt Salzburg) war ein Salzburger Gold- und Silberschmied.

Leben

Anton Koppenwallner gründete im Jahr 1884, wenige Jahre vor dem Ende der alten Zunftordnung in Salzburg, einen Gürtler- sowie Gold- und Silberschmiedebetrieb.

Er erwarb sich rasch fachliche Anerkennung, besonders durch die Herstellung kirchlicher Geräte[1]. Die bedeutendsten Aufträge waren zwei Monstranzen für Erzherzog-Thronfolger Franz Ferdinand (1911), darunter die Nachbildung der Wolf-Dietrich-Monstranze des Salzburger Domschatzes.

Der Thronfolger ließ sich extra für seine restaurierte Kapelle (noch vor der neugebauten Schlosskapelle) im Jagdschloss Blühnbach eine neue silberne Monstranz nach dem Muster des zur Verfügung gestellten Originalstückes aus der Schatzkammer des Salzburger Domkapitels von Anton Koppenwallner anfertigen. Das Originalstück ist eine wertvolle, eigenartige geformte und mit großen Edelsteinen gezierte goldene Monstranz, auf der die Jahreszahl 1596 und der Name des damaligen Fürsterzbischofs Markus Sitticus ersichtlich ist. Ein Meisterstück der Goldschmiedekunst.[2]

Eine Monstranz für die erweiterte oder neu erbaute Kirche des Mutterhauses der Ehrw. barmherzigen Schwestern. Eine künstlerische Beschreibung der Monstranz im Einzelnachweis.[3]

Anton Koppenwallner hatte zumindest die Söhne Anton (II.) (* 1886; † 1977) und Paul (* 1888; † 1973).

Quellen

Einzelnachweise

  1. Siehe Salzburger Museumsblätter, September 1984.
  2. ANNO, (Neuigkeits) Welt Blatt, Ausgabe vom 13. März 1909, Seite 4
  3. ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 18. Mai 1887, Seite 3