Preisenschuhkapelle

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Die Preisenschuhkapelle ist eine Kapellenbildstock in der Flachgauer Gemeinde Lamprechtshausen.

Geschichte

Am Standort der Kapelle bestand bereits früher eine, die jedoch 1968 abgetragen wurde. Die neue, von Architekt Kurt Kallinger aus Lamprechtshausen geplante Kapelle, wurde in den Jahren 2001 und 2002 zum Großteil in Eigenregie errichtet. Am 19. Mai 2002 wurde die Kapelle von Pater Leopold Strobl feierlich eingeweiht. Teile der nunmehrigen Ausstattung der Kapelle stammen aus der alten Kapelle.

Beschreibung

Die Preisenschuhkapelle steht unmittelbar neben der Hofzufahrt. Von ihr aus hat man einen schönen Blick auf das Oichtental. Der gemauerte Kapellenbildstock mit rechteckigem Grundriss (2,3 mal 3,8m) und dreiseitigem Schluss hat ein, an der Frontseite weit vorkragendes, Walmdach. Es wird von zwei Holzpfeilern gestützt. Die seitlichen Wandscheiben springen leicht vor. Der überdachte Vorraum ist rot verfliest. Der rundbogige Nischenraum kann mit einem zweiflügeligen Schmiedeeisengitter verschlossen werden. Eine Holzbank steht auf dem mit Waschbetonplatten gepflasterten Vorplatz.

Im tonnengewölbten Innenraum steht ein aus Eichenholz gefertigter Altartisch. Davor sind ein Heiliges Grab aus Papiermache und Gips und Blumenschmuck aufgestellt. Auf der Mensa eine geschnitzte und gefasste Pieta sowie zwei sitzende Engelsfiguren als Kerzenhalter. An den Seitenwänden sind Engel befestigt. Die Figuren sind Werke von Johann Nepomuk Probst aus dem Jahr 1801. Auf marmorierten Holzkonsolen steht an der linken Wand eine gefasste Statue der Maria Magdalena und an der rechten eine Jesusfigur mit Lanze.

Quelle

Marterl.at