Wasserspiele Hellbrunn
Die Wasserspiele Hellbrunn sind ein Teil der Anlage von Hellbrunn.
Allgemeines
Mittels der Wasserkraft eines Baches werden verschiedene Springbrunnen, versteckte Wasserdüsen und andere Apparaturen zum Staunen der Zuschauer betrieben. Alle Teile sind entweder in grottenähnlichen Räumen im Schloss Hellbrunn eingebaut oder aber in eigenen, kleinen Gebäuden entlang des Baches.
Geschichte
Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems baute mit den Wasserspielen eine Anlage, mit der er seine Gäste hervorragend unterhielt.
Im Freilufttheater ist in der Mitte ein steinerner Tisch, der Fürstentisch, an den Erzbischof Markus Sittikus gerne Gesellschaften einlud. War die Gesellschaft vielleicht schon etwas zu angeheitert, konnte der Erzbischof sie mit einer Wasserfontäne wachrütteln, die aus den Sitzteilen der steinernen Stühle emporschoss.
Das Mechanische Theater stammt von Lorenz Rosenegger und ersetzte 1750 die baufällige Schmied-Grotte.
Bei den Wasserautomaten handelt es sich um fünf von Wasserkraft angetriebene Figuren, ein Ensemble aus Handwerkern − Müller, Töpfer und Schleifer − sowie die Götter Perseus und Apollo.
Die Grotten Neptun, Orpheus und Venus sind an die griechische Mythologie angelehnt: die größte Grotte ist Neptun gewidmet, die Vogelsang-Grotte überrascht mit Vogelgezwitscher und die Ruinen- und Spiegelgrotte täuscht die Sinne der Besucher.
Bei den Brunnen treffen die Besucher auf Eurydike, Neptun, den Jäger Akteon und die Jagdgöttin Diana. Der größte Brunnen steht vor der Rückseite des Schlosses und hat eine natürliche Wasserquelle.
Die Hellbrunner Wasserspiele sind von Anfang April bis Ende Oktober geöffnet.
Weblink
Bildergalerie
- Wasserspiele 03.jpg
Die Grotte mit der goldenen „Krone“, die mit Wasserkraft an die Decke der Grotte gehoben wird
Quelle
- Beitrag im Salzburgwiki Schloss Hellbrunn