Köhlergrabenschanze

Version vom 25. Januar 2015, 22:28 Uhr von Wald1siedel (Diskussion | Beiträge) (Bilddatei Schmittentalschanzeneröffnung)

Die Köhlergrabenschanze, auch Schmittentalschanze genannt, war eine Skisprung-Naturschanze in Zell am See im Pinzgau.

Josef Bradl, Köhlergrabenschanze
Plakat Eröffnungsspringen Köhlergrabenschanze, ursprünglich als Schmittentalschanze bezeichnet, später allgemein Köhlergrabenschanze genannt

Lage

Die Schanze befand sich im sogenannten Köhlergraben. Das ist ein Graben mit Nord-Süd-Ausrichtung westlich des Stadtzentrums von Zell am See im Schmittental.

Geschichte

Die Köhlergrabenschanze wurde 1936 mit einem Springen eröffnet, das Josef (Buwi) Bradl mit 81,5 m gewann. Sie ermöglichte Sprünge bis zu 100 Meter. Am 20. März 1938 zog sich Josef (Buwi) Bradl nach einem 70-Meter Probesprung, der beim Abschwingen mit einem Skibruch endete, einen Schienbeinbruch zu. Bei Nachkriegs-Skisprungveranstaltungen auf der Köhlergrabenschanze siegte Bradl mehrmals. 1948 wurde auf der Köhlergrabenschanze vor 5 000 Zuschauern und Zuschauerinnen ein großes internationales Skispringen abgehalten. 1949 gewann das Springen im Rahmen der Ersten Wintersportwoche der Bischofshofener Walter Reinhardt (Skispringer).

Die Schanze wurde am Beginn der 1960er-Jahre aufgelassen.

Quellen