Martin Murray
Martin Donal Murray (* 1985 in Irland) ist einer der drei Gründer von Waterdrop.[1]
Leben
Murray ist in der Stadt Salzburg in Langwied und Liefering aufgewachsen, hat die Volksschule Gnigl und die HAK 1 besucht. Auch seinen Zivildienst absolvierte er in Salzburg in der Rehabilitationswerkstatt. Fußball spielte der Unternehmer damals beim UFC Gneis und in seiner Jugend verbrachte er viel Zeit in der Salzburger Innenstadt. In Wien und Mailand studierte Murray internationale Betriebswirtschaft sowie Management und war danach in der Unternehmensberatung tätig. Heute lebt Murray in Wien.
Waterdrop
Die Idee für die Microdrinks in Würfelform kam ihm auf einem Flug von Singapur nach Hongkong. Der Gründungsgedanke von Waterdrop beruhe auf dem Prinzip, dass es in Zukunft keine Plastikflaschen mehr brauche. Mit dem Produkt könnten 98 Prozent Plastik eingespart werden, im Verpackungsblister sei noch ein geringer Anteil enthalten. Im Frühjahr 2017 kam das erste Produkt auf den Markt, kurz darauf wurde der erste Pop-up-Store in Wien eröffnet. Anfangs hatte Waterdrop mehrere Angel-Investoren an Bord. Bald darauf folgte die Expansion nach Frankreich, Osteuropa und in weitere Länder. Schließlich baute Waterdrop eine eigene Fabrik sowie ein Pharmaunternehmen in Deutschland. Durch den Einstieg der Investmentfirma Temasek aus Singapur sei 2021 noch einmal viel Geld in die Microdrinks geflossen. 2025 wurde die 150-Millionen-Marke zu durchbrochen und profitabel zu wirtschaften, war 2025 ein großer Meilenstein.
Besonders stolz ist das Unternehmen aber auch auf die rund 400 eigenen Shops in Europa, Amerika und Asien, um mit Kundinnen und Kunden direkt in Kontakt zu treten und die Marke nachhaltig aufzubauen. Zusätzlich sind die Microdrinks in mehr als 2 000 Einzelhandelsgeschäften erhältlich.
Die erste Hürde habe darin bestanden, Fruchtextrakte in höchster Qualität herzustellen, um diese weiterverarbeiten zu können. Dieser Schritt gelang schließlich in Zusammenarbeit mit der deutschen Firma Döhler. Früchte und Pflanzen werden im sogenannten Explosionsverfahren langsam erhitzt. Der Wasser- und Zuckeranteil wird extrahiert und zurück bleibt der Extrakt. Durch das Beimischen von Salzen und Säure entstehe dann die Rezeptur. Daraus einen Würfel pressen zu wollen, stellte Murray vor die nächste Herausforderung.
Quellen
- sn.at, 29. März 2026
- diegruender.at
- heute.at, 31. März 2022
- forbes.at
Einzelnachweise
- ↑ die beiden anderen sind Christoph Hermann und Henry Murray