Bad Dürrnberg
Bad Dürrnberg ist ein Stadtteil von Hallein, oberhalb der Stadt auf 772 m ü. NN. direkt an der Grenze zu Bayern gelegen, der als Kurort anerkannt ist.
Geschichte
Neben Hallstatt im oberösterreichischen Salzkammergut stellt der Dürrnberg den wichtigsten Fundort keltischer Gräber und Gegenstände in Mitteleuropa dar. Auch der Salzbergbau ist seit etwa dem 5. Jahrhundert vor Christus dort nachgewiesen.
1732 war eines der dunkelsten Jahre in der Geschichte von Dürrnberg - 780 Dürrnberger und Berchtesgadener Protestanten jeden Alters und Geschlechtes mussten aufgrund ihres Glaubens von ihrer Heimat Abschied nehmen.
Seit 1938 gehört die zuvor selbstständige Gemeinde Dürrnberg zur Bezirkshauptstadt Hallein.
Kurort
1977 wurde Dürrnberg zum Heilbad erklärt. Der Ruf als Kurort beruht auf seinen natürlichen Heilmitteln Luft (Höhenlage ist so genanntes Reizklima), Wasser und vor allem Salz, das in Form von Sole-Inhalationen und Bädern erfolgreich zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, aber auch gegen Rheuma und Alergieerkrankungen eingesetzt wird.
Im öffentlich zugängigen Kurpark Bad Dürrnberg wurde das Gradierwerk, ein Freiluftinhalatorium, errichtet. Hier werden aufgeschichtete Weißdornzweige mit Sole beträufelt und das entstehende Klima, ähnlich jenem an der Meeresküste, sorgt für die bessere Durchblutung der Atemwege.
Sehenswürdigkeiten
Vereine
Verkehr
Bad Dürrnberg ist vom Bahnhof in Hallein aus regelmäßig mit der Buslinie 41 zu erreichen. Das lange Zeit wichtigste Transportmittel auf den Dürrnberg, die Salzbergbahn Hallein, wurde nach dem Bau der Dürrnberg Landesstraße (L 256) eingestellt.
Weblinks
Bildergalerie
-
Das Eingangsgebäude zum Salzbergwerk Dürrnberg
-
Ein Haus, erbaut 1905
-
Ein anderes Haus ...
-
Eingang zum Keltendorf
-
Blick ins Keltendorf
-
Der Untersberg in voller Pracht von Bad Dürrnberg aus gesehen
-
Bad Dürrnberger Kurgäste betrachten den Fotograf bei seiner Tätigkeit
-
Heumahd bei Bad Dürrnberg an einem spätsommerlichen Sonntagvormittag
-
von der Kirche in Richtung Norden