Domkapitlischer Weiherhof: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Biberngasse Haus Nr 31 Weihergut.jpg|thumb|das domkapitularische Weihergut]]Das '''domkatitularische Weihergut''' ist ein historisches Gebäude im [[Salzburger Stadtteil]] [[Morzg]] an der [[Biberngasse]] (früher zu [[Gneis]] zugerechnet), das lange Zeit die [[Galerie Weihergut]] beherbergte. Es ist eines von drei historischen [[Weihergut|Weihergütern]] in der Stadt. | [[Datei:Biberngasse Haus Nr 31 Weihergut.jpg|thumb|das domkapitularische Weihergut]]Das '''domkatitularische Weihergut''' ist ein historisches Gebäude im [[Salzburger Stadtteil]] [[Morzg]] an der [[Biberngasse]] (früher zu [[Gneis]] zugerechnet), das lange Zeit die [[Galerie Weihergut]] beherbergte. Es ist eines von drei historischen [[Weihergut|Weihergütern]] in der Stadt. | ||
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| + | Das heutige Erscheinungsbild stammt wesentlich aus der ersten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s und ist als mächtiger "Einhof" ein breites stattliches Bauernhaus bestehend aus einem östlichen Wohnteil mit einem gemauerten ersten und zweiten Stockwerk und einem westlichen hohen Stallteil, die beide von einem einheitlichen mächtiges Schopfwalmdach überdeckt sind. Der große Stall mit seinem vierschiffigen Platzlgewölbe wird getragen von neun [[Marmor]]säulen. | ||
| − | + | Die Galerie Weiherhof wurde im Jahr 1980 auf einer Ausstellungsfläche von gut 400 m² begründet, Hier wurde im Lauf von über 30 Jahren über 600 Ausstellungen vorgestellt. | |
== Quelle == | == Quelle == | ||
Version vom 5. August 2018, 17:21 Uhr
Das domkatitularische Weihergut ist ein historisches Gebäude im Salzburger Stadtteil Morzg an der Biberngasse (früher zu Gneis zugerechnet), das lange Zeit die Galerie Weihergut beherbergte. Es ist eines von drei historischen Weihergütern in der Stadt.
Geschichte
Der Domkapitularische Weihergut stammt urkundlich aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts und war lange im Besitz der Salzburger Domherren. Mit dem Ende des Fürsterzisdtums kam es in private Hände und war bis nach 1960 als Bauerngut geführt. Der namensgebende kleine Hofweiher befand sich unmittelbar an der unteren Kante der Friedhofsterrasse und erhielt sein Wasser auf einer nächstgelegenen Quelle. Der Weiher wurde wohl im Zusammenhang mit der Errichtung des Kommunalfriedhofes zugeschüttet.
Aussehen und Nutzung
Das heutige Erscheinungsbild stammt wesentlich aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist als mächtiger "Einhof" ein breites stattliches Bauernhaus bestehend aus einem östlichen Wohnteil mit einem gemauerten ersten und zweiten Stockwerk und einem westlichen hohen Stallteil, die beide von einem einheitlichen mächtiges Schopfwalmdach überdeckt sind. Der große Stall mit seinem vierschiffigen Platzlgewölbe wird getragen von neun Marmorsäulen.
Die Galerie Weiherhof wurde im Jahr 1980 auf einer Ausstellungsfläche von gut 400 m² begründet, Hier wurde im Lauf von über 30 Jahren über 600 Ausstellungen vorgestellt.
Quelle
- Dehio Salzburg Stadt und Land; aus der Serie Die Kunstdenkmäler Österreichs, Vlg Schroll, Wien 1986,