Ramseiden (Saalfelden am Steinernen Meer): Unterschied zwischen den Versionen
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Der „Turm von Ramseiden“ ist heute jedoch nicht mehr sichtbar, sein Standort ohne Grabung nicht mehr eruierbar. Es gibt aber grundbücherliche Vermerke im Rahmen der [[Katastralgemeinde Farmach]] (Einlagezahl 6), dass auf einem dreieckigen Grundstück ehemals das „Gartl so den Thurn angeht“ gegenüber dem Salzmann-Gut vermutet werden kann. | Der „Turm von Ramseiden“ ist heute jedoch nicht mehr sichtbar, sein Standort ohne Grabung nicht mehr eruierbar. Es gibt aber grundbücherliche Vermerke im Rahmen der [[Katastralgemeinde Farmach]] (Einlagezahl 6), dass auf einem dreieckigen Grundstück ehemals das „Gartl so den Thurn angeht“ gegenüber dem Salzmann-Gut vermutet werden kann. | ||
Version vom 24. März 2018, 22:53 Uhr


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Ramseiden ist eine Ortschaft von Saalfelden am Steinernen Meer im Pinzgau.
Lage
Ramseiden liegt im Osten der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer.
Geschichte
Ansitz Ramseiden
Die Legende erzählt, dass in uralter Zeit hier in Ramsidin mächtige Ritter herrschten. Sie residierten in einem stattlichen Anwesen.
Der „Turm von Ramseiden“ ist heute jedoch nicht mehr sichtbar, sein Standort ohne Grabung nicht mehr eruierbar. Es gibt aber grundbücherliche Vermerke im Rahmen der Katastralgemeinde Farmach (Einlagezahl 6), dass auf einem dreieckigen Grundstück ehemals das „Gartl so den Thurn angeht“ gegenüber dem Salzmann-Gut vermutet werden kann.
Eine erste urkundliche Erwähnung von Ramseiden findet sich 888 in einer Schenkungsurkunde König Arnulfs. 1326 ist Konrad der Ramseider Burggraf zu Saalegg. Die Familie starb 1579 mit Wilhelm Ramseider zu Grub aus. Über die Weitmoser, Ritz, Rehlingen u.a. kam der Ansitz 1801 in bäuerlichen Besitz und ist völlig verschwunden.
Einer der Besitzer, Georg von Ramseiden wurde durch seine Abenteuer bekannt. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts zog er – „ein junger, starker Mann aus dem Salzburger Gebirg“ – nach Paris, Spanien und Portugal. In einem Turnier gewann der Ramseider und kämpfte dann noch vor Ceuta in Nordafrika gegen die Mauren. Reich beschenkt kehrte er 1463 nach Saalfelden zurück.
Heilquelle
Im 19. Jahrhundert gab es hier eine Heilquelle.
Quellen
- Benutzer:Heimatforschung im Salzburger Land
- books.google.at, ""Die Heilquellen und Torfbäder des Herzogthumes Salzburg", Heinrich Wallmann, 1862, Seite 72ff
- www.euregio-salzburg.info