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Datei:Räumung Speichersee Hollersbach4.JPG|Sedimentablagerungsverschiebung mittels Caterpillar | Datei:Räumung Speichersee Hollersbach4.JPG|Sedimentablagerungsverschiebung mittels Caterpillar | ||
Datei:Räumung Speichersee Hollersbach5.JPG|Das durch die eingebrachten Sedimente grau verfärbte Wasser des [[Hollersbach]]es beim Eintritt in den Abflussstollen. | Datei:Räumung Speichersee Hollersbach5.JPG|Das durch die eingebrachten Sedimente grau verfärbte Wasser des [[Hollersbach im Pinzgau]]es beim Eintritt in den Abflussstollen. | ||
Datei:Räumung Speichersee Hollersbach6.JPG|Das mit Sedimenten angereicherte Wasser des Hollersbaches beim Austritt aus dem Abflussstollen. | Datei:Räumung Speichersee Hollersbach6.JPG|Das mit Sedimenten angereicherte Wasser des Hollersbaches beim Austritt aus dem Abflussstollen. | ||
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Version vom 18. November 2017, 12:26 Uhr
Das Speicherkraftwerk Hollersbach steht in Hollersbach im Pinzgau und nutzt den Hollersbach und den Bürgerbach.
Altes Krafwerk
Das Kraftwerk Hollersbach stammt aus dem Jahr 1949 und versorgte zusammen mit dem Kraftwerk Bärenwerk damals den gesamten Oberpinzgau mit Strom. Heute zählt es zu den kleineren Kraftwerken der Salzburg AG. Oberhalb der Einmündung des Bürgerbaches in den Hollersbach wurde ein Staudamm errichtet. Vom Speicher gelangt das Wasser durch einen Stollen durch den „Brand“ zum Wasserschloss und von dort über eine Druckrohrleitung zum Krafthaus im Ort Hollersbach. Die Erzeugung entspricht dem Verbrauch von rund 2.000 Haushalten. Besichtigungen für Gruppen sind nach Vereinbarung möglich (Salzburg AG).
Technische Daten altes Kraftwerk
- Kraftwerkstype: Ausleitungskraftwerk
- Gesamteinzugsgebiet: 69,36 km²
- durchschnittliche Jahreserzeugung: 7 500 MWh
- Engpassleistung: 1 320 kW
- Wehranlage
- Speicher Hollersbach:
- Nutzinhalt: 135 000 m³
- Stauziel 879,45 m ü. A.
- Damm-Schüttvolumen 14 000 m³, Höhe max. 16,5 m
- Triebwasserweg: gesamt 1 035 m
- 550 m Stollen, 1,65 m x 2,53 m
- Druckrohrleitung: 435 m
- Durchmesser: 1 000 mm
- Bruttofallhöhe: 71,44 m
- Ausbaudurchfluss: 2,6 m³/s
- Turbine: zwei Francis-Turbinen mit waagrechter Welle
- Nennleistung: je 700 kW
- zwei Drehstrom-Synchrongeneratoren mit horizontaler Welle, 800 kVA
- Unterwasserkanal: 247 m mit 1 500 mm Durchmesser
- Bauzeit: 1947 - 1949
- Energieableitung ins Mittelspannungsnetz (30 kV) der Salzburg AG
Neues Kraftwerk
Ab Mai 2010 wird das neu errichtete Kraftwerk Hollersbach Strom für rund 5 400 Haushalte produzieren. Es wird an der Mündung des Hollersbachs in die Salzach neben dem Recyclinghof erbaut. So kann das neue Kraftwerk zusätzlich zehn Meter Gefälle für die neue Triebwasserleitung (1,8 Meter Durchmesser, Verlegung unterirdisch neben dem Bach) nutzen. Damit werden die Wassermenge der beiden Bäche, die bisher nur bis zu einem Drittel für die Stromerzeugung genutzt werden können, noch besser eingesetzt. Die Anlage wird ihre bisherige Jahresleistung von 7 500 MWh auf 19 Millionen MWh steigern können (von 1 320 KW auf 5 200 KW), was einer Vervierfachung der Leistung entspricht.
Gleichzeitig wird der bestehende Damm um eineinhalb Meter auf 18 Meter erhöht, was auch den Hochwasserschutz verbessern soll. Nach Inbetriebnahme dieses neuen Kraftwerks wird der Hollersbach 600 Liter Restwassermenge führen und nicht mehr wie bisher bei Niedrigwasser oft trocken sein.
Das alte Kraftwerk wird dann stillgelegt und der Gemeinde Hollersbach zur Nachnutzung geschenkt.
Bildergalerie
Räumung des Speichersees am Ausgang des Hollersbachtals im Sommer 2017.
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Aus dem entleerten Speicherseebecken werden die Sedimentablagerungen geräumt.
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Abtransport der Sedimentablagerungen mittels LKW
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Ein Teil der Sedimentablagerungen werden mittels Caterpillar in den Bach geschoben und von diesem abgeschwemmt.
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Sedimentablagerungsverschiebung mittels Caterpillar
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Das durch die eingebrachten Sedimente grau verfärbte Wasser des Hollersbach im Pinzgaues beim Eintritt in den Abflussstollen.
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Das mit Sedimenten angereicherte Wasser des Hollersbaches beim Austritt aus dem Abflussstollen.
Quellen
- Salzburg AG - die Kraftwerke
- Salzburg AG, Kraftwerksgruppe Oberpinzgau
- Fa. Geppert, Hall in Tirol
- Salzburger Nachrichten, 22. August 2009