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Version vom 3. November 2017, 12:37 Uhr
Robert König (* 1658 in Traundorf bei Gmunden, † 1713 in Salzburg) war für zwei Perioden Rektor der Benediktineruniversität Salzburg.
Leben
König wurde in Traundorf bei Gmunden als Sohn des Färbermeisters Tobias König und der Maria Ursula Derfflinger geboren. 1675 trat er in in das Benediktinerstift Garsten ein. Ab 1677 studierte er in Salzburg und wurde dort 1685 zum Doktor der beiden Rechte promoviert. Anschließend lehrte er zwölf Jahre an der Universität Kanonisches Recht. Aufgrund seiner klaren Ausdrucksweise und seiner einprägsamen Lehrmethode waren seine Vorlesungen stets gut besucht. Als sein wissenschaftliches Hauptwerk gelten die Principia Juris Canonici universi.
1697 wurde er Pfarrer in Steyr, wobei er seinen Professorentitel beibehielt. 1705 kehrte er nach Salzburg zurück und wurde Rektor der Universität, dieses Amt hatte er bis zu seinem Tod inne, nur von dem dreijährigen Rektorat von Cölestin Romoser]][1] (1708 bis 1711) unterbrochen. Er starb in Salzburg und wurde in der Kolumbariengruft der Universitätskirche begraben.
Quelle
Fußnoten
- ↑ Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des SALZBURGWIKIs
| Vorgänger |
Rektor der Benediktineruniversität Salzburg 1705 - 1708 |
Nachfolger Cölestin Romoser |
| Vorgänger Cölestin Romoser |
Rektor der Benediktineruniversität Salzburg 1711- 1713 |
Nachfolger |