Padua: Unterschied zwischen den Versionen

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In einem Streitfall zwischen dem Erzbistum Salzburg und Herzog Heinrich XIII. holte [[Friedrich II. von Walchen|Friedrich II.]] ein juristisches Gutachten der Universitäten Bologna und Padua ein. Dies war eine der frühesten Anwendungen von Universitätsgutachten in einem Rechtsstreit nördlich der Alpen.
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In einem Streitfall zwischen dem [[Erzbistum Salzburg]] und Herzog Heinrich XIII. holte [[Friedrich II. von Walchen|Friedrich II.]] ein juristisches Gutachten der Universitäten Bologna und Padua ein. Dies war eine der frühesten Anwendungen von Universitätsgutachten in einem Rechtsstreit nördlich der [[Alpen]].
  
 
Padua war auch ein Zentrum der Bildhauerei und Heimat der „paduanischen Bildhauerschule“, aus der von den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürsterzbischöfe]]n beschäftigte Bildhauer wie [[Tommaso di Garona]] (* um 1620, † [[1667]]) hervorgingen. Auch der Bildhauer und Stuckateur [[Ottavio Mosto]], der um [[1690]] in Salzburg tätig war, stammte aus Padua.
 
Padua war auch ein Zentrum der Bildhauerei und Heimat der „paduanischen Bildhauerschule“, aus der von den [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Fürsterzbischöfe]]n beschäftigte Bildhauer wie [[Tommaso di Garona]] (* um 1620, † [[1667]]) hervorgingen. Auch der Bildhauer und Stuckateur [[Ottavio Mosto]], der um [[1690]] in Salzburg tätig war, stammte aus Padua.
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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Antonius_von_Padua Antonius von Padua]
 
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Antonius_von_Padua Antonius von Padua]

Version vom 5. September 2017, 10:50 Uhr

Padua – italienisch Padova – ist eine oberitalienische Stadt.

Allgemeines

Padua liegt 30 km westlich von Venedig im historischen Venetien in der heutigen Region Veneto. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit erlebte Padua mehrere Epochen wirtschaftlicher und kultureller Blüte. 1222 erhielt es die – nach Bologna und Modena – dritte italienische Universität. Einige der wichtigsten italienischen Künstler (Giotto, Donatello, Mantegna, …) lebten oder arbeiteten hier.

Padua war auch eine der Wirkungsstätten des Franziskaner hl. Antonius von Padua (* 1195, † 1231).

1405 verlor Padua seine politische Eigenständigkeit und kam unter die Herrschaft Venedigs. Mit Venedig teilte Padua von da an dessen territoriales Schicksal, stand somit von 1797 bis 1805 und von 1814 bis 1866 unter österreichischer Herrschaft.

Salzburgbezug

In einem Streitfall zwischen dem Erzbistum Salzburg und Herzog Heinrich XIII. holte Friedrich II. ein juristisches Gutachten der Universitäten Bologna und Padua ein. Dies war eine der frühesten Anwendungen von Universitätsgutachten in einem Rechtsstreit nördlich der Alpen.

Padua war auch ein Zentrum der Bildhauerei und Heimat der „paduanischen Bildhauerschule“, aus der von den Salzburger Fürsterzbischöfen beschäftigte Bildhauer wie Tommaso di Garona (* um 1620, † 1667) hervorgingen. Auch der Bildhauer und Stuckateur Ottavio Mosto, der um 1690 in Salzburg tätig war, stammte aus Padua.

Der hl. Antonius von Padua ist der Schutzheilige einiger Salzburger Kirchen, namentlich

In Salzburg tätige Personen studierten in Padua, wie Simon Rettenpacher OSB.

Weiterführend

Für Informationen zum Thema Padua, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.

Quellen