Ludwig Franz Schönwald: Unterschied zwischen den Versionen

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Schönwald, seine Gattin und seine Kinder verließen Salzburg in jener Zeit. Ein Dreivierteljahr später beging Schönwald in Hamburg Selbstmord. Das genaue Todesdatum ist anhand der Quelle nicht eruierbar.  
 
Schönwald, seine Gattin und seine Kinder verließen Salzburg in jener Zeit. Ein Dreivierteljahr später beging Schönwald in Hamburg Selbstmord. Das genaue Todesdatum ist anhand der Quelle nicht eruierbar.  
  
Zu seinem Andenken wurde im Sommer 2016 in der Nesselthalergasse Nr. 6 ein [[Stolperstein]] verlegt.
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Zu seinem Andenken wurde am [[19. August]] 2016 in der [[Nesselthalergasse]] Nr. 6 ein [[Stolperstein]] verlegt.
  
 
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Version vom 19. September 2016, 19:00 Uhr

Ludwig Franz Schönwald (* 30. Juli 1890 in Wien, † Anfang Jänner 1939 in Hamburg (Selbstmord)) war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Schönwald lebte zunächst in Wien, wo er Philosophie studierte und dort im Sommer 1914 promovierte. 1928 heiratete er Isolde Pringsheim, mit der er zwei Söhne hatte. Ab 1934 wohnte die Familie in Salzburg, in der Nesselthalergasse Nr. 6. Schönwald veröffentlichte Essays und Kritiken in der Salzburger Chronik, einer katholischen Tageszeitung. Eine weitere Arbeit Schönwalds war in Arbeit, wurde jedoch aufgrund des "Anschlusses" im Frühjahr 1938 nicht veröffentlicht.

Schönwald, seine Gattin und seine Kinder verließen Salzburg in jener Zeit. Ein Dreivierteljahr später beging Schönwald in Hamburg Selbstmord. Das genaue Todesdatum ist anhand der Quelle nicht eruierbar.

Zu seinem Andenken wurde am 19. August 2016 in der Nesselthalergasse Nr. 6 ein Stolperstein verlegt.

Quelle