Hammerauer Brücke: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Hammerauer Brücke''' über die [[Saalach]] in der [[Wals]]er Ortschaft [[Grünau]] und der bayrischen Ortschaft [[Hammerau]] wurde in den Jahren [[2001]] und [[2002]] als grenzüberschreitendes Bauwerk von der Gemeinden [[Ainring]] unter Beteiligung der Gemeinde [[Wals-Siezenheim]] errichtet. Die heutige 68 m lange und 3,2  breite  gedeckte Brücke wurde mit Lärchenschindeln gedeckt und besteht aus einer blockverleimten und durch diagonale Rundstahlelemente verstärkten Fachwerkskonstruktion. Sie ist für Fußgänger und Radfahrer befahrbar.  
 
Die '''Hammerauer Brücke''' über die [[Saalach]] in der [[Wals]]er Ortschaft [[Grünau]] und der bayrischen Ortschaft [[Hammerau]] wurde in den Jahren [[2001]] und [[2002]] als grenzüberschreitendes Bauwerk von der Gemeinden [[Ainring]] unter Beteiligung der Gemeinde [[Wals-Siezenheim]] errichtet. Die heutige 68 m lange und 3,2  breite  gedeckte Brücke wurde mit Lärchenschindeln gedeckt und besteht aus einer blockverleimten und durch diagonale Rundstahlelemente verstärkten Fachwerkskonstruktion. Sie ist für Fußgänger und Radfahrer befahrbar.  
  
==Geschichte==
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Geschichte
  
Zwischen der Ortschaft Hammerau mit seinem alten, bereits von Matthäus Lang von Wellenburg errichteten Eisenwerk und der Stadt Salzbug bestand seit vielen Jahrhunderten eine breite Furt durch den Bachlauf der Saalach, der allerdings nur bei Niedrigwasser durchquerbar war. Im Jahr 1895 wurde hier eine erste Notbrücke errichtet, die aber schon ein Jahr später durch ein Hochwasser weggerissen wurde. Auf Initiative des Walser Pfarrers wurde nun 1897 mit Mitteln der Gewerkschaft Achtal-Hammerau sowie einzelner Bewohner der Umgebung eine neue Brücke gebaut, wobei man sich durch Mauteinnahmen eine teilweise Rückerstatung der Baukosten versprach. Diese Brücke wurde bei einem Hochwasser im Mai des Jahres 1919 weggeschwemmt. Wieder wurde eine Notbrücke errichtet und dann im Jahr 1926 eine neue dauerhafte Brücke flussabwärts versetzt gebaut. Dieses Bauwerk wurde in den letzten Kriegstagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] angesichts der heranrückenden amerikanischen Armee von der deutschen Wehrmacht gesprengt.
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Zwischen der Ortschaft Hammerau mit seinem alten von Matthäus Lang von Wellenburg errichteten Eisenwerk und der Stadt Salzbug bestand seit vielen Jahrhunderten eine breite Furt durch den Bachlauf der Saalach, der allerdings nur bei Niedrigwasser durchquerbar war. Im Jahr 1895 wurde hier eine erste Notbrücke erricht, die aber schon ein Jahr später durch ein Hochwasser weggerissen wurde. Auf Initiative des Walser Pfarrers wurde 1897 mit Mitteln der Gewerkschaft Achtal-Hammerau sowie einzelner Bewohner der Umgebung eine neue Brücke gebaut, wobei man sich durch Mauteinnahmen eine teilweise Rückerstattung der Baukosten versprach. Die Brücke wurde bei einem Hochwasser im Mai des Jahres 1919 weggeschwemmt. Wieder wurde eine Notbrücke errichtet und dann im Jahr 1926 als dauerhafte Brücke flussabwärts eine dauerhafte Brücke errichtet. Diese wurde in den letzten Kriegstagen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] angesichts der heranrückenden amerikanischen Armee von der deutschen Wehrmacht gesprengt.
  
 
==Bildergalerie==
 
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Version vom 3. September 2014, 19:11 Uhr

Hammerauer Brücke, Blick von der Walser auf die Hammerauer Seite

Die Hammerauer Brücke über die Saalach in der Walser Ortschaft Grünau und der bayrischen Ortschaft Hammerau wurde in den Jahren 2001 und 2002 als grenzüberschreitendes Bauwerk von der Gemeinden Ainring unter Beteiligung der Gemeinde Wals-Siezenheim errichtet. Die heutige 68 m lange und 3,2 breite gedeckte Brücke wurde mit Lärchenschindeln gedeckt und besteht aus einer blockverleimten und durch diagonale Rundstahlelemente verstärkten Fachwerkskonstruktion. Sie ist für Fußgänger und Radfahrer befahrbar.

Geschichte

Zwischen der Ortschaft Hammerau mit seinem alten von Matthäus Lang von Wellenburg errichteten Eisenwerk und der Stadt Salzbug bestand seit vielen Jahrhunderten eine breite Furt durch den Bachlauf der Saalach, der allerdings nur bei Niedrigwasser durchquerbar war. Im Jahr 1895 wurde hier eine erste Notbrücke erricht, die aber schon ein Jahr später durch ein Hochwasser weggerissen wurde. Auf Initiative des Walser Pfarrers wurde 1897 mit Mitteln der Gewerkschaft Achtal-Hammerau sowie einzelner Bewohner der Umgebung eine neue Brücke gebaut, wobei man sich durch Mauteinnahmen eine teilweise Rückerstattung der Baukosten versprach. Die Brücke wurde bei einem Hochwasser im Mai des Jahres 1919 weggeschwemmt. Wieder wurde eine Notbrücke errichtet und dann im Jahr 1926 als dauerhafte Brücke flussabwärts eine dauerhafte Brücke errichtet. Diese wurde in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges angesichts der heranrückenden amerikanischen Armee von der deutschen Wehrmacht gesprengt.

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