Jakob Gruchmann-Bernau: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Jakob Gruchmann wurde am 23. September 1991 in Salzburg geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Alter von vier Jahren am Akkordeon. Weiters wurde er in den Fächern Horn, Orgel, Klavier und Gesang unterrichtet. [[2010]] maturierte er am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium]] und leistete anschließend den Präsenzdienst bei der [[Militärmusik Salzburg]]. Derzeit studiert Gruchmann an der [[Universität Mozarteum]] und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei [[Alexander Müllenbach]] | + | Jakob Gruchmann wurde am 23. September 1991 in Salzburg geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Alter von vier Jahren am Akkordeon. Weiters wurde er in den Fächern Horn, Orgel, Klavier und Gesang unterrichtet. [[2010]] maturierte er am [[Musisches Gymnasium Salzburg|Musischen Gymnasium]] und leistete anschließend den Präsenzdienst bei der [[Militärmusik Salzburg]]. Derzeit studiert Gruchmann an der [[Universität Mozarteum]] und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei [[Alexander Müllenbach]] und [[Gerd Kühr]], Kompositionspädagogik bei Helmut Schmidinger und Musiktheorie bei [[Ernst Ludwig Leitner]] und Christian Utz (BA 2013). Er besuchte Meisterklassen in Komposition bei José Manuel López López, [[Wolfgang Rihm]] und Kurt Schwertsik sowie in Musiktheorie bei Clemens Kühn. |
| − | Nach Kompositionsversuchen von klein auf wurde im Juli [[2002]] zum ersten Mal ein Werk von Jakob Gruchmann uraufgeführt. Es folgten mehrere Aufführungen von weiteren Kompositionen für verschiedene Besetzungen, die inzwischen u.a. bereits im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Konzerthaus und Radiokulturhaus Wien, im Porgy & Bess, im Palais Pálffy, im Spiegelsaal des Schlosses Herrenchiemsee, im Flagey Brüssel, im Großen Saal des [[Internationale Stiftung Mozarteum|Mozarteums]] und der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] Salzburg, im [[Schloss Leopoldskron]], im [[Salzburg Congress]], im Grazer Congress, im Brucknerhaus Linz, in der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck, im Festspielhaus St. Pölten, im Konzerthaus Klagenfurt, im Montforthaus Feldkirch, im Stadttheater Sterzing, beim [[Aspekte Salzburg|Aspekte Festival]], bei den [[Halleiner Festwochen]], beim [[SalzART-Festival|SalzART Festival]], beim [[Salzkammergut Mozartfestival]] sowie im Rahmen der [[enns:Mid Europe|Mid Europe]] [[enns:Schladming|Schladming]] und der [[Salzburg Biennale]] erklungen sind.<br> | + | Nach Kompositionsversuchen von klein auf wurde im Juli [[2002]] zum ersten Mal ein Werk von Jakob Gruchmann uraufgeführt. Es folgten mehrere Aufführungen von weiteren Kompositionen für verschiedene Besetzungen, die inzwischen u.a. bereits im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Konzerthaus und Radiokulturhaus Wien, im Porgy & Bess, im Palais Pálffy, im Spiegelsaal des Schlosses Herrenchiemsee, im Flagey Brüssel, im Großen Saal des [[Internationale Stiftung Mozarteum|Mozarteums]] und der [[Alte Residenz|Alten Residenz]] Salzburg, im [[Schloss Leopoldskron]], im [[Salzburg Congress]], im Grazer Congress, im Palais Meran, im Brucknerhaus Linz, in der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck, im Festspielhaus St. Pölten, im Konzerthaus Klagenfurt, im Montforthaus Feldkirch, im Stadttheater Sterzing, beim [[Aspekte Salzburg|Aspekte Festival]], bei den [[Halleiner Festwochen]], beim [[SalzART-Festival|SalzART Festival]], beim [[Salzkammergut Mozartfestival]] sowie im Rahmen der [[enns:Mid Europe|Mid Europe]] [[enns:Schladming|Schladming]] und der [[Salzburg Biennale]] erklungen sind.<br> |
| − | Auftragswerke komponierte Gruchmann u.a. für die [[Aspekte Salzburg]], die [[Bayern|Bayerische]] Landesausstellung, den [[Chorverband Salzburg|Chorverband Österreich]], die [[Erzdiözese Salzburg]], die [[Internationale Sommerakademie am Mozarteum|Internationale Sommerakademie Mozarteum]], Styria Cantat, das Theater Krefeld Mönchengladbach und den west-östlichen Divan. Bekannte Interpreten seiner Werke sind u.a. das Ensemble "die reihe", das Ensemble Pro Brass, [[Frank Stadler]], das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], die [[Sinfonietta da Camera Salzburg]] sowie die Vienna Brass Connection. Dirigenten wie [[Oswald Sallaberger]] brachten seine Werke zur Aufführung. Gruchmann schrieb Konzerte für prominente Solisten wie [[Hannes Hölzl]], [[Matthias Schorn]], Peter Rohrsdorfer, Tomoko Kiba und [[Wilhelm Schwaiger d. J.|Willi Schwaiger]]. | + | Auftragswerke komponierte Gruchmann u.a. für die [[Aspekte Salzburg]], die [[Bayern|Bayerische]] Landesausstellung, den [[Chorverband Salzburg|Chorverband Österreich]], die [[Erzdiözese Salzburg]], die [[Internationale Sommerakademie am Mozarteum|Internationale Sommerakademie Mozarteum]], Styria Cantat, das Theater Krefeld Mönchengladbach und den west-östlichen Divan. Bekannte Interpreten seiner Werke sind u.a. das Ensemble "die reihe", das Ensemble Pro Brass, [[Frank Stadler]], das [[Österreichisches Ensemble für neue Musik|œnm . österreichisches ensemble für neue musik]], die [[Sinfonietta da Camera Salzburg]] sowie die Vienna Brass Connection. Dirigenten wie [[Oswald Sallaberger]] und [[Peter WesenAuer]] brachten seine Werke zur Aufführung. Gruchmann schrieb Konzerte für prominente Solisten wie Boštjan Lipovšek, [[Hannes Hölzl]], [[Irmgard Messin]], [[Matthias Schorn]], Peter Rohrsdorfer, [[Seda Röder]], Tomoko Kiba und [[Wilhelm Schwaiger d. J.|Willi Schwaiger]]. |
== Kompositorische Anerkennungen und Tätigkeiten == | == Kompositorische Anerkennungen und Tätigkeiten == | ||
| − | * Sonderpreis für Eigenkompositionen beim Wettbewerb "[[ | + | * Sonderpreis für Eigenkompositionen beim Wettbewerb "[[prima la musica|Prima la Musica]]" (2007) |
* Sonderpreis des Landesjugendsingens Salzburg für das Chorwerk "Kyrill" (2007) | * Sonderpreis des Landesjugendsingens Salzburg für das Chorwerk "Kyrill" (2007) | ||
* 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Österreichischen Komponistenbundes "Jugend komponiert" im Konzerthaus Wien (2007) | * 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Österreichischen Komponistenbundes "Jugend komponiert" im Konzerthaus Wien (2007) | ||
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* Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg (2012) | * Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg (2012) | ||
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| − | * | + | * Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für eine Fantasie für die japanische Mundorgel Shō (2013) |
* Kompositionspreis für das Werk "Die aus Finsternis Licht machen" des Concorso Corale Internazionale "Musica Sacra a Roma" (2013) | * Kompositionspreis für das Werk "Die aus Finsternis Licht machen" des Concorso Corale Internazionale "Musica Sacra a Roma" (2013) | ||
| + | * Kompositionsförderung des Bundeskanzleramtes Österreich für das Werk "Unsichtbare Städte" (2014) | ||
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Version vom 23. Juni 2014, 01:41 Uhr
Jakob Gruchmann (* 23. September 1991 in Salzburg) ist ein Salzburger Komponist.
Lebenslauf
Jakob Gruchmann wurde am 23. September 1991 in Salzburg geboren. Seine erste musikalische Ausbildung erhielt er im Alter von vier Jahren am Akkordeon. Weiters wurde er in den Fächern Horn, Orgel, Klavier und Gesang unterrichtet. 2010 maturierte er am Musischen Gymnasium und leistete anschließend den Präsenzdienst bei der Militärmusik Salzburg. Derzeit studiert Gruchmann an der Universität Mozarteum und an der Kunstuniversität Graz Komposition bei Alexander Müllenbach und Gerd Kühr, Kompositionspädagogik bei Helmut Schmidinger und Musiktheorie bei Ernst Ludwig Leitner und Christian Utz (BA 2013). Er besuchte Meisterklassen in Komposition bei José Manuel López López, Wolfgang Rihm und Kurt Schwertsik sowie in Musiktheorie bei Clemens Kühn.
Nach Kompositionsversuchen von klein auf wurde im Juli 2002 zum ersten Mal ein Werk von Jakob Gruchmann uraufgeführt. Es folgten mehrere Aufführungen von weiteren Kompositionen für verschiedene Besetzungen, die inzwischen u.a. bereits im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, im Konzerthaus und Radiokulturhaus Wien, im Porgy & Bess, im Palais Pálffy, im Spiegelsaal des Schlosses Herrenchiemsee, im Flagey Brüssel, im Großen Saal des Mozarteums und der Alten Residenz Salzburg, im Schloss Leopoldskron, im Salzburg Congress, im Grazer Congress, im Palais Meran, im Brucknerhaus Linz, in der Kaiserlichen Hofburg Innsbruck, im Festspielhaus St. Pölten, im Konzerthaus Klagenfurt, im Montforthaus Feldkirch, im Stadttheater Sterzing, beim Aspekte Festival, bei den Halleiner Festwochen, beim SalzART Festival, beim Salzkammergut Mozartfestival sowie im Rahmen der Mid Europe Schladming und der Salzburg Biennale erklungen sind.
Auftragswerke komponierte Gruchmann u.a. für die Aspekte Salzburg, die Bayerische Landesausstellung, den Chorverband Österreich, die Erzdiözese Salzburg, die Internationale Sommerakademie Mozarteum, Styria Cantat, das Theater Krefeld Mönchengladbach und den west-östlichen Divan. Bekannte Interpreten seiner Werke sind u.a. das Ensemble "die reihe", das Ensemble Pro Brass, Frank Stadler, das œnm . österreichisches ensemble für neue musik, die Sinfonietta da Camera Salzburg sowie die Vienna Brass Connection. Dirigenten wie Oswald Sallaberger und Peter WesenAuer brachten seine Werke zur Aufführung. Gruchmann schrieb Konzerte für prominente Solisten wie Boštjan Lipovšek, Hannes Hölzl, Irmgard Messin, Matthias Schorn, Peter Rohrsdorfer, Seda Röder, Tomoko Kiba und Willi Schwaiger.
Kompositorische Anerkennungen und Tätigkeiten
- Sonderpreis für Eigenkompositionen beim Wettbewerb "Prima la Musica" (2007)
- Sonderpreis des Landesjugendsingens Salzburg für das Chorwerk "Kyrill" (2007)
- 1. Preis beim Kompositionswettbewerb des Österreichischen Komponistenbundes "Jugend komponiert" im Konzerthaus Wien (2007)
- 1. Preis beim internationalen Kompositionswettbewerb der Harmonia Classica für "Schöne Neue Musik" im Palais Pálffy in Wien (2008)
- Auswahl von Kompositionen Gruchmanns als Pflichtstücke für die Konzertwertungen des Österreichischen Blasmusikverbandes (2009/2013)
- Arbeitsstipendium für Komposition des Landes Salzburg (2010)
- Leistungsstipendium der Universität Mozarteum Salzburg (2011)
- Juror für Interpretation zeitgenössischer Chormusik beim Salzburger Wertungssingen (2011)
- "Composer in Residence" der Vokalmusikreihe "Es stimmt" (2011/2012)
- Kompositionsförderung der Ernst von Siemens Musikstiftung für das Werk "Windwanderer" für Kammerensemble (2012)
- Jahresstipendium für Musik des Landes Salzburg (2012)
- PalmKlang young composer 2013 (2013)
- Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für eine Fantasie für die japanische Mundorgel Shō (2013)
- Kompositionspreis für das Werk "Die aus Finsternis Licht machen" des Concorso Corale Internazionale "Musica Sacra a Roma" (2013)
- Kompositionsförderung des Bundeskanzleramtes Österreich für das Werk "Unsichtbare Städte" (2014)