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== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
Sie leben in Europa, Nord- und Zentralasien und Nordamerika. Primär sind sie Meeresfische, die als anadrome Wanderfische zum Laichen in Süßgewässer aufsteigen. Begehrt ist dieser Fisch nicht nur wegen seines wohlschmeckenden Fleisches, sondern vor allem wegen seines Rogens, der, gesalzen, zu [[Kaviar]] wird. 27 Störarten gibt es, die größten werden sieben bis acht Meter lang, wiegen zwischen einer und eineinhalb Tonnen und können bis zu 120 Jahre alt werden.  
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Sie leben in Europa, Nord- und Zentralasien sowie Nordamerika. Sie sind primär Meeresfische, die als anadrome Wanderfische zum Laichen in Süßgewässer aufsteigen. Begehrt sind diese Fische nicht nur wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches, sondern vor allem wegen ihres Rogens, der, gesalzen, zu [[Kaviar]] wird. Es gibt 27 Störarten. Die größten werden sieben bis acht Meter lang, wiegen zwischen einer und anderthalb Tonnen und können bis zu 120 Jahre alt werden.
  
 
== Störe in Salzburg ==
 
== Störe in Salzburg ==
Acht bis zwölf Jahre musste [[Walter Grüll]] vom [[Grüll Fischspezialitäten]] in [[Grödig]] warten, bis seine Störe erstmals "erntereif" für den begehrten Kaviar waren. Seit [[2002]] kann er nun echten Stör-Kaviar anbieten. Grüll zählt zu den knapp 30 Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Doch sein wirklich großer Wurf ist die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur geringe Mengen Kaviar geerntet werden können. Grüll züchtet nur "kleine" Sibirische Störe, die auch Platz auf dem Arbeitstisch in Grülls Fischküche haben. Jeder wiegt um die zehn Kilogramm und trägt etwa 700 Gramm Rogen, Kaviar, in sich.
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Acht bis zwölf Jahre musste [[Walter Grüll]] von [[Grüll Fischspezialitäten]] in [[Grödig]] warten, bis seine Störe erstmals "erntereif" für den begehrten Kaviar waren. Seit [[2002]] kann er nun echten Stör-Kaviar anbieten. Grüll zählt zu den knapp 30 Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Sein wirklich großer Wurf ist jedoch die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur geringe Mengen Kaviar geerntet werden können. Grüll züchtet nur "kleine" Sibirische Störe, die auch Platz auf dem Arbeitstisch in Grülls Fischküche haben. Jeder wiegt um die zehn Kilogramm und trägt etwa 700 Gramm Rogen, also Kaviar, in sich.
  
 
Walter Grüll verarbeitet aber nicht nur den Kaviar und das Fleisch, sondern auch die Häute. Es gibt einige [[Produkte aus Salzburger Störleder]].
 
Walter Grüll verarbeitet aber nicht nur den Kaviar und das Fleisch, sondern auch die Häute. Es gibt einige [[Produkte aus Salzburger Störleder]].
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Aktuelle Version vom 6. Januar 2026, 15:20 Uhr

Walter Grüll mit einem seiner gezüchteten Störe.
Walter Grüll mit einem seiner gezüchteten weißen Störe.

Die Störe sind eine Familie großer bis sehr großer, primitiver Knochenfische.

Allgemeines

Sie leben in Europa, Nord- und Zentralasien sowie Nordamerika. Sie sind primär Meeresfische, die als anadrome Wanderfische zum Laichen in Süßgewässer aufsteigen. Begehrt sind diese Fische nicht nur wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches, sondern vor allem wegen ihres Rogens, der, gesalzen, zu Kaviar wird. Es gibt 27 Störarten. Die größten werden sieben bis acht Meter lang, wiegen zwischen einer und anderthalb Tonnen und können bis zu 120 Jahre alt werden.

Störe in Salzburg

Acht bis zwölf Jahre musste Walter Grüll von Grüll Fischspezialitäten in Grödig warten, bis seine Störe erstmals "erntereif" für den begehrten Kaviar waren. Seit 2002 kann er nun echten Stör-Kaviar anbieten. Grüll zählt zu den knapp 30 Züchtern von Stören weltweit. Er züchtet zehn verschiedene herkömmliche Arten. Sein wirklich großer Wurf ist jedoch die Züchtung von zwei weißen Störarten, von Albino-Stören, von denen weltweit nur geringe Mengen Kaviar geerntet werden können. Grüll züchtet nur "kleine" Sibirische Störe, die auch Platz auf dem Arbeitstisch in Grülls Fischküche haben. Jeder wiegt um die zehn Kilogramm und trägt etwa 700 Gramm Rogen, also Kaviar, in sich.

Walter Grüll verarbeitet aber nicht nur den Kaviar und das Fleisch, sondern auch die Häute. Es gibt einige Produkte aus Salzburger Störleder.

Bildergalerie

weitere Bilder

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Quellen