Pfarrkirche zum hl. Nikolaus in Straßburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. November 2024, 19:49 Uhr

Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus ist die Pfarrkirche von Straßburg in Kärnten. Sie ist dem heiligen Nikolaus geweiht.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1169 als Kapelle im Besitz des Gurker Domkapitels. 1229 erhielt sie die Pfarrrechte der Burgkapelle der Bischofsburg. Um 1330 richtete Fürstbischof Gerold eine Propstei und ein Kollegiatkapitel ein. 1432 bis 1460 erfolgte unter den Bischöfen Johannes von Schallermann und Ulrich von Sonnenberger ein Neubau, dessen Turm 1464 vollendet wurde . 1630 bis 1643 wurde unter Bischof Sebastian von Lodron die Kirche im Barockstil umgebaut.
Grabdenkmäler
In der Kirche sind neun Fürstbischöfe, darunter zwei Kardinäle, des Salzburger Eigenbistums Gurk beigesetzt.
- An der nördlichen Chorwand befindet sich ein Marmorepitaph mit figürlichem Schmuck von 1715 für den in Rom bestatteten Bischof Johann von Goëss, das Angelo de Putti aus Padua zugeschrieben wird.
- Daneben steht ein um 1465 von einem Salzburger Künstler, vermutlich Eybenstock, geschaffener Doppelgrabstein aus Adneter Marmor der Bischöfe Ulrich Sonnenberger († 1469) und Johannes von Schallermann († 1453).
- Daneben befindet sich die 1554 - also schon zu seinen Lebzeiten - gefertigte Wappengrabplatte des Bischofs Johann VI. von Schönburg († 1555).
- An der südlichen Chorwand steht der Wappengrabstein des Bischofs Urban Sagstetter († 1573). Auch dieser Grabstein wurde zu dessen Lebzeiten angefertigt.
- Daneben steht der Grabstein von Kardinal Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim.
- Auch Bischof Jakob Maximilian Graf von Thun und Hohenstein liegt in dieser Kirche begraben.
Quelle
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Stadtpfarrkirche St. Nikolaus"