Gois (Wals-Siezenheim): Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Filialkirche Gois bei Wals.jpg|Filialkirche Gois bei Wals, südliche Ansicht
 
Datei:R0010958 mit Kirchenstiege.jpg|Goiser Kirche mit Stiege
 
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Datei:Goiser Kirche am Hügel.jpg|Goiser Kirche am Hügel, Südostansicht  
 
Datei:Goiser Kirche am Hügel.jpg|Goiser Kirche am Hügel, Südostansicht  

Version vom 29. Januar 2012, 17:24 Uhr

Gois von Nordwesten

Die Ortschaft Gois ist die südlichste der vier Katastralgemeinden von Wals-Siezenheim.

Lage

Gois grenzt innerhalb der Gemeinde an die KG Wals I und außerhalb an die Gemeinden Großgmain, Grödig (Glanegg) und Salzburg (Leopoldskroner-Moos).

Name

Die Namen Gols und Gois kommen vom lateinischen collis = Hügel. Eine andere Namenserklärung stammt vom keltischen Wort gois, das heilig bedeutet.

Allgemeines

Das Erscheinungsbild der Ortschaft ist von der auf einem kleinen Hügel befindlichen Kirche mit dem typischen spitzen Turm geprägt, umrandet vom einer weiten, ebenen und sehr fruchtbaren Kulturlandschaft, die von den Goiser Bauern auch durch feldmäßigen Gemüseanbau bestellt wird.

Auf Goiser Gebiet wurde kurz vor dem Zweiten Weltkrieg im Zuge des Autobahnbaus von München nach Salzburg das Autobahndreieck erbaut, das einen großen Eingriff in die Landschaftsstruktur dieser Ortschaft darstellte.

Goiser Hügel

Von der kleinen Erhebung, dem Goiser Hügel, hat man eine Rundblickmöglichkeit. Der Goiser Hügel gilt auch als Kraftplatz.

Munitionslager

Im Süden von Gois wurde vom Österreichischen Bundesheer bis etwa 2004 ein Munitionslager betrieben, das von einem umzäunten, militärischen Sperrgebiet umgeben war. Die Bewachung des Areals erfolgte rund um die Uhr. 2009 stellte die Pyrotechnikfirma Schickl mit dem Hauptsitz in Mondsee den Antrag auf Lagerung von Feuerwerkskörpern in diesem ehemaligen Depot. Ein behördliches Standortverfahren wurde dazu inzwischen eingeleitet.

Bildergalerie

Goiser Kirche

Quellen