Pfarrkirche zum hl. Georg in Wals: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 13. September 2022, 16:29 Uhr
Die Pfarrkirche zum hl. Georg ist die römisch-katholische Pfarrkirche der Pfarre Wals in der Flachgauer Gemeinde Wals-Siezenheim. Sie ist dem hl. Georg geweiht und zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Gemeinde.
Lage
Die Kirche wurde auf einer kleinen Anhöhe errichtet und ist dadurch in einer gut sichtbaren Lage.
Geschichtliches
Das Walser Gemeindegebiet gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten des Landes Salzburg. Die keltisch-romanischen Bauern des Ortes Wals werden schon um das Jahr 400 christianisiert. Es wird bereits um ca. 740 die erste kleine Kirche in Wals gebaut, diese ist ab 788 sogar eine Eigenkirche des Salzburger Bistums. Das romanische Kirchlein nahm später gotische Formen an.
Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert wurde die Walser Kirche der Großpfarre Siezenheim zugeordnet. Bemerkenswert erscheint, dass im Gegensatz zu heute Siezenheim bedeutender als Wals war und Wals 600 Jahre lang (bis 1860) eine Filiale der Pfarre Siezenheim darstellte.
1860 wurde Wals wieder eine selbstständige Pfarre. In diesem Jahr wurde auch die Walser Kirche erweitert. Die erweiterte Kirche wurde am 3. Mai 1863 durch Erzbischof Kardinal Maximilian Josef von Tarnóczy eingeweiht. 1930/31 erfolgt eine Außenrenovierung von Turm und Kirche. An den Fenstern befinden sich jetzt Glasmalereien, die Zwölf Apostel.
1937 und 1969 wurde die Kirche innen renoviert, 1972 erfolgte der Pfarrhofneubau, 1973 die Sakristeierweiterung und 1981 die vorerst letzte Außenrenovierung der Kirche. Im Jahre 1991 wurde die alte Orgel gegen eine neue getauscht. 1998 wird die ursprüngliche Decke wieder freigelegt und renoviert. Das älteste noch erhaltene christliche Kulturdenkmal in Wals ist die Laterne im Friedhof. Diese Seelenleuchte hat eine gedrehte gotische Säule. Sie stammt aus der Zeit von 1450 bis 1550. Nach mündlicher Überlieferung soll sie früher den Kirchenbesuchern als Leuchte gedient haben.
Bildergalerie
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