Alois Schwaiger (Leogang): Unterschied zwischen den Versionen

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Dipl.Ing. Dr. '''Alois Schwaiger''' (* [[1940]] in [[Leogang]], [[Pinzgau]]) ist Autor des [[Pinzgauer-Mundart-Lexikon]]s.
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Dipl.-Ing. Dr. '''Alois Schwaiger''' (* [[1940]] in [[Leogang]], [[Pinzgau]]) ist Autor des [[Pinzgauer-Mundart-Lexikon]]s.
  
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Er besuchte die Volksschule in [[Leogang]] und maturierte [[1958]] am [[Humanistisches Gymnasium Salzburg|Humanistischen Gymnasium]] in der [[Stadt Salzburg]].
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Alois Schwaiger ist das achte Kind des Leoganger Gemeindesekretärs [[Matthias Schwaiger]] (* 1897; † 1979) und seiner Frau Maria, geborene Rainer (* 1900; † 1977). Er besuchte die [[Volksschule Leogang]] und maturierte [[1958]] am [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Humanistischen Gymnasium Salzburg]].
  
An der technischen Hochschule in Wien studierte er Technische Physik, graduierte zum Dip.-Ing. und promovierte [[1967]] zum Doktor der technischen Wissenschaften. Nach einigen Jahren Arbeit in der metallurgischen Forschung war die weitere berufliche Laufbahn durch die Ende der [[1960er]]-Jahre beginnende Computeranwendung geprägt.
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An der technischen Hochschule in Wien studierte er Technische Physik, graduierte zum Dipl.-Ing. und promovierte [[1967]] zum Doktor der technischen Wissenschaften. Nach einigen Jahren Arbeit in der metallurgischen Forschung war die weitere berufliche Laufbahn durch die Ende der [[1960er]]-Jahre beginnende Computeranwendung geprägt.
  
 
15 Jahre war er bei den Aluminiumwerken Ranshofen in [[Braunau]] für die Entwicklung von Computerprogrammen für die Fertigung leitend tätig und weitere sieben Jahre stand er dem Bereich für Organisation und Datenverarbeitung der Steyr-Daimler-Puch-AG in Steyr vor. Weitere 15 Jahre leitete er die Datenverarbeitung bei der [[Wüstenrot]] Versicherung in Salzburg. Seit der Pensionierung im Jahr 2003 widmet er sich ortsgeschichtlichen Arbeiten in seiner Heimatgemeinde Leogang und verfasste auch ein Lexikon der '''Pinzgauer Mundart''', das im Internet mit Sprachausgabe verfügbar ist.
 
15 Jahre war er bei den Aluminiumwerken Ranshofen in [[Braunau]] für die Entwicklung von Computerprogrammen für die Fertigung leitend tätig und weitere sieben Jahre stand er dem Bereich für Organisation und Datenverarbeitung der Steyr-Daimler-Puch-AG in Steyr vor. Weitere 15 Jahre leitete er die Datenverarbeitung bei der [[Wüstenrot]] Versicherung in Salzburg. Seit der Pensionierung im Jahr 2003 widmet er sich ortsgeschichtlichen Arbeiten in seiner Heimatgemeinde Leogang und verfasste auch ein Lexikon der '''Pinzgauer Mundart''', das im Internet mit Sprachausgabe verfügbar ist.
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Alle Werke sind mit dem umfangreiche Quellenmaterial seit 2015 auch in der '''Ortsgeschichte-Datenbank''' von Leogang im Internet verfügbar.
 
Alle Werke sind mit dem umfangreiche Quellenmaterial seit 2015 auch in der '''Ortsgeschichte-Datenbank''' von Leogang im Internet verfügbar.
  
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* Leogang 1938-1945 - Zeitzeugen berichten (1998); erhältlich beim Bergbaumuseum Leogang
 
* Leogang 1938-1945 - Zeitzeugen berichten (1998); erhältlich beim Bergbaumuseum Leogang
 
* Pinzgauer Gschichtn und Bräuch (1999)
 
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* Leogang Fakten, Bilder und Geschichte (Ortschronik) (erweiterte Neuauflage 2012); erhältlich bei Gemeinde Leogang
 
* Leogang Fakten, Bilder und Geschichte (Ortschronik) (erweiterte Neuauflage 2012); erhältlich bei Gemeinde Leogang
 
* Ortsgeschichte-Datenbank im Internet unter  [http://www.ortsgeschichte-leogang.at www.ortsgeschichte-leogang.at]
 
* Ortsgeschichte-Datenbank im Internet unter  [http://www.ortsgeschichte-leogang.at www.ortsgeschichte-leogang.at]
 
  
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Version vom 21. Februar 2021, 14:05 Uhr

Alois Schwaiger

Dipl.-Ing. Dr. Alois Schwaiger (* 1940 in Leogang, Pinzgau) ist Autor des Pinzgauer-Mundart-Lexikons.

Leben

Alois Schwaiger ist das achte Kind des Leoganger Gemeindesekretärs Matthias Schwaiger (* 1897; † 1979) und seiner Frau Maria, geborene Rainer (* 1900; † 1977). Er besuchte die Volksschule Leogang und maturierte 1958 am Humanistischen Gymnasium Salzburg.

An der technischen Hochschule in Wien studierte er Technische Physik, graduierte zum Dipl.-Ing. und promovierte 1967 zum Doktor der technischen Wissenschaften. Nach einigen Jahren Arbeit in der metallurgischen Forschung war die weitere berufliche Laufbahn durch die Ende der 1960er-Jahre beginnende Computeranwendung geprägt.

15 Jahre war er bei den Aluminiumwerken Ranshofen in Braunau für die Entwicklung von Computerprogrammen für die Fertigung leitend tätig und weitere sieben Jahre stand er dem Bereich für Organisation und Datenverarbeitung der Steyr-Daimler-Puch-AG in Steyr vor. Weitere 15 Jahre leitete er die Datenverarbeitung bei der Wüstenrot Versicherung in Salzburg. Seit der Pensionierung im Jahr 2003 widmet er sich ortsgeschichtlichen Arbeiten in seiner Heimatgemeinde Leogang und verfasste auch ein Lexikon der Pinzgauer Mundart, das im Internet mit Sprachausgabe verfügbar ist.

Alle Werke sind mit dem umfangreiche Quellenmaterial seit 2015 auch in der Ortsgeschichte-Datenbank von Leogang im Internet verfügbar.

Werke

  • Leogang 1938-1945 - Zeitzeugen berichten (1998); erhältlich beim Bergbaumuseum Leogang
  • Pinzgauer Gschichtn und Bräuch (1999)
  • Pinzgauer Reime, Sprüche und Kuchltips (2001)
  • Georg Schwaiger und die Protestanten-Emigration 1732 (2003)
  • Protestantenemigration 1731-1732 und Leogang (2006)
  • Leogang Fakten, Bilder und Geschichte (Ortschronik) (2007) vergriffen
  • Gästebuch des Badhauses zu Leogang 1937-1958 (2008)
  • Bad Leogang - Vom Heilbad zum Kubinkabinett (2008)
  • Vom Müll ins Museum - Irrwege eines Limogeskreuzes (2008)
  • 100 Jahre Volksschule Leogang (2008)
  • Pinzgauer-Mundart-Lexikon (2010) online mit Vertonung unter www.pinzgauer-mundart.at
  • Kameradschaftsbund Leogang - Chronik (2011) erhältlich bei Georg Eder, 5771 Leogang 50
  • Die Schlacht von Solferino 1859 - Ein Kriegstagebuch
  • Kriegstagebuch Russland 1915 - Alois Schwaiger, Rohrmoosbauer Maria Alm
  • Leogang Fakten, Bilder und Geschichte (Ortschronik) (erweiterte Neuauflage 2012); erhältlich bei Gemeinde Leogang
  • Ortsgeschichte-Datenbank im Internet unter www.ortsgeschichte-leogang.at