Bildstock am Freisaalweg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Bildstock am Freisaalweg''' im [[Salzburger Stadtteil]] [[Nonntal]] ist sehr erhaltenswert, steht aber nicht unter [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|Denkmalschutz]].  
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[[Datei:Freisaalweg_im_November.jpg|thumb|Der Bildstock bei den Linden.]] Der '''Bildstock am Freisaalweg''' ist ein [[Bildstock]] in [[Freisaal]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Nonntal]].
  
== Allgemeines ==
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== Geschichte ==
Er befindet sich bei den vier [[Linden in Freisaal]], einem [[Naturdenkmal]] am Rande des [[Freisaalweg]]s. Der dortige Grund gehört bis um 1980 dem Stift Nonnberg und wird auch heute noch vom Stift landwirtschaftlich genutzt.   
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Er befindet sich bei den vier [[Linden in Freisaal]], einem [[Naturdenkmal]] am Rande des [[Freisaalweg]]s. Der dortige Grund gehört bis um 1980 dem [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] und wird auch heute noch vom Stift landwirtschaftlich genutzt.   
  
== Geschichte ==
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[[1613]] hatte ein [[Hochwasser]] bei einer [[Eiche]] nahe dem [[Schloss Freisaal]] angeblich eine aus [[Linde]]<u></u>nholz geschnitzte Marienstatue angeschwemmt. Daraufhin wurde für diese Statue ein Bildstock, zuerst wohl aus Holz errichtet (siehe Vorzeichnungen zum Sattler Panorama des Jahrs 1826), der im Jahr [[1850]] als steinerner Bildstock erneuert wurde. Die heutige Marienskulptur im Bildstock besitzt allerdings kein historisches Alter.  
[[1613]] hatte ein [[Hochwasser]] bei einer [[Eiche]] nahe dem [[Schloss Freisaal]] angeblich eine aus [[Linde]]<u></u>nholz geschnitzte Marienstatue angeschwemmt. Darauf wurde für diese Statue ein [[Bildstock]], zuerst wohl aus Holz errichtet (siehe Vorzeichnungen zum Sattler Panorama des Jahrs 1826), der wohl im Jahr [[1850]] als steinerner Bildstock erneuert wurde. Die heutige Marienkulptur im Bildstock besitzt allerdings kein historisches Alter.  
 
  
Die dort in den vier Himmelsrichtungen gepflanzten Linden aus der Zeit um 1810 dienen dem symbolischen Schutz durch die Bäume, sie umrahmen den dortigen Marienbildstock und machen ihn im Landschaftsraum auch aus der Ferne gut erkennbar. Der Bildstock vor der Altstadtkulisse mit der Festung und dem Stift Nonnberg im Hintergrund ist für viele Salzburger ein vertrautes Bild. Die Bäume sind wegen ihres hohen Alters heute auch für eine artenreiche Kleintierwelt, darunter holzbewohnende Käfer bedeutsam.<ref>[https://www.stadt-salzburg.at/internet/wirtschaft_umwelt/natur/naturschutz_354403/schutzgebiete_378851/naturdenkmaeler_in_d_360780/liste_der_aktuellen_naturdenkmaeler_407520.htm Stadt Salzburg / Naturdenkmäler / aktuelle Liste / Linden in Freisaal]</ref>
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[[Conrad Dorn]] vermerkt in seinem Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Stadt Salzburg für das bei ihm als [[Marterl]] bezeichnete Objekt drei Jahreszahlen: [[1613]], 1850 und 1974, wobei die erste das Datum der Errichtung, die beiden folgenden wohl Renovierungsdaten sind.  
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* homepage der Stadt Salzburg: Naturdenkmäler der Stadt (R. Medicus)
 
* homepage der Stadt Salzburg: Naturdenkmäler der Stadt (R. Medicus)
* Flurdenkmäler in Salzburg veröffentlicht vom Sbg. Bildungswerk, [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3893#.W7Umr3szaUk www.marterl.at]
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* [https://www.marterl.at/index.php?id=54&no_cache=1&oid=3893#.W7Umr3szaUk www.marterl.at]
  
==== Einzelnachweis ====
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
<references/>
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[[Kategorie:Nonntal]]
 
 
 
 
{{SORTIERUNG: Freisaalweg, Bildstock am }}
 
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kleindenkmal]]
 
[[Kategorie:Kleindenkmal]]
 
[[Kategorie:Bildstock]]
 
[[Kategorie:Bildstock]]
 
[[Kategorie:religiöses Kleindenkmal]]
 
[[Kategorie:religiöses Kleindenkmal]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Nonntal]]
 

Version vom 2. August 2020, 15:15 Uhr

Der Bildstock bei den Linden.

Der Bildstock am Freisaalweg ist ein Bildstock in Freisaal im Salzburger Stadtteil Nonntal.

Geschichte

Er befindet sich bei den vier Linden in Freisaal, einem Naturdenkmal am Rande des Freisaalwegs. Der dortige Grund gehört bis um 1980 dem Benediktinerinnenabtei Nonnberg und wird auch heute noch vom Stift landwirtschaftlich genutzt.

1613 hatte ein Hochwasser bei einer Eiche nahe dem Schloss Freisaal angeblich eine aus Lindenholz geschnitzte Marienstatue angeschwemmt. Daraufhin wurde für diese Statue ein Bildstock, zuerst wohl aus Holz errichtet (siehe Vorzeichnungen zum Sattler Panorama des Jahrs 1826), der im Jahr 1850 als steinerner Bildstock erneuert wurde. Die heutige Marienskulptur im Bildstock besitzt allerdings kein historisches Alter.

Conrad Dorn vermerkt in seinem Verzeichnis der Kulturdenkmäler der Stadt Salzburg für das bei ihm als Marterl bezeichnete Objekt drei Jahreszahlen: 1613, 1850 und 1974, wobei die erste das Datum der Errichtung, die beiden folgenden wohl Renovierungsdaten sind.

Quellen

  • homepage der Stadt Salzburg: Naturdenkmäler der Stadt (R. Medicus)
  • www.marterl.at