Krimmler Ache: Unterschied zwischen den Versionen
(ergänzt) |
K (Textersetzung - „https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/Index?cmd=detail_ind&“ durch „https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?“) |
||
| Zeile 29: | Zeile 29: | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
* aeiou Österreich | * aeiou Österreich | ||
| − | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/ | + | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=60482 24. September 2018] |
[[Kategorie:Pinzgau]] | [[Kategorie:Pinzgau]] | ||
Version vom 22. Januar 2020, 13:21 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Länge: | |
| Quelle: | Krimmler Kees |
| Quellhöhe: | ca. 2 300 m ü. A. |
| Mündung: | bei Krimml in die Salzach |
| Mündungshöhe: | ca. 900 m ü. A. |
| Höhenunterschied: | ca. 1 400 m |
Die Krimmler Ache ist ein südwestlicher Nebenfluss der Salzach im Oberpinzgau im Gemeindegebiet von Krimml.
Verlauf
Sie entspringt aus dem Krimmler Kees nordöstlich oberhalb der Warnsdorfer Hütte. Sie fließt durch das Krimmler Achental am Krimmler Tauernhaus vorbei und bildet an ihrem Unterlauf die Krimmler Wasserfälle. Sie mündet bei Vorderkrimml in die Salzach, die hier von ihre Quelle das Salzachtal erreicht.
Fremdenverkehr
Das Tal der Krimmler Ache liegt am westlichen Rand des Nationalparks Hohe Tauern. Sehenswert sind die Krimmler Wasserfälle.
Namensherkunft
Siehe Ache.
Geschiebesperre
Im unteren Bereich der Krimmler Ache entstand bis Herbst 2018 eine riesengroße Geschiebesperre. Mit einer Spannweite von rund 150 Metern und einer Höhe von 17 Metern ist sie eines der größten Schutzbauwerke Salzburgs und auch Österreichs. 100 Gebäude in Wald im Pinzgau und Krimml, der Bahnhof der Pinzgaubahn und die Landesstraße werden künftig vor Muren und Überflutungen geschützt sein.
Bereits im Mai 2018 wurde mit den Arbeiten begonnen, 120 Tonnen Stahl und 1 200 Kubikmeter Beton wurden bis Ende September 2018 verbaut. Das gesamte Projekt ist mit 2,4 Millionen Euro budgetiert, die Hälfte davon übernimmt der Bund. Das Land, der Wasserverband Salzach Oberpinzgau, die Wassergenossenschaft Krimmler Ache und die Gemeinden Krimml und Wald kommen für die anderen 50 Prozent auf.
Im Dezember 2018 soll die Sperre fertig sein. „Im Stauraum ist dann Platz für mehr als 200 000 Kubikmeter Geschiebe“, erläuterte Leonhard Krimpelstätter, der Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) Salzburg. “Das entspricht etwa einem 30 Meter hoch bedeckten Fußballplatz“.
Quellen
- aeiou Österreich
- Salzburger Landeskorrespondenz vom 24. September 2018