Hella Trauner: Unterschied zwischen den Versionen

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Hella Dick (geborene Trauner) wuchs als eines von sieben Kinder des Bankdirektors Hans Trauner auf. Sie besuchte in Salzburg das Gymnasium der Ursulinen in [[Glasenbach]], wo sie zusammen mit Agathe Trapp, eine Tochter von [[Maria Augusta Kutschera|Maria Augusta Freifrau von Trapp]] und [[Georg Ludwig von Trapp]], den Unterricht besuchte. Die Matura schon mit 17 "erledigt" begann sie an der Lehrerinnenausbildungsstätte. Studierte hätte sie zwar gerne, jedoch durften an die Universität nur die drei Buben der Familie Trauner.
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Hella Dick (geborene Trauner) wuchs als eines von sieben Kinder des Bankdirektors Hans Trauner auf. Sie besuchte in Salzburg das Gymnasium der Ursulinen in [[Glasenbach]], wo sie zusammen mit [[Agathe von Trapp]], eine Tochter von [[Maria Augusta Kutschera|Maria Augusta Freifrau von Trapp]] und [[Georg Ludwig von Trapp]], den Unterricht besuchte. Die Matura schon mit 17 "erledigt" begann sie an der Lehrerinnenausbildungsstätte. Studierte hätte sie zwar gerne, jedoch durften an die Universität nur die drei Buben der Familie Trauner.
  
 
Ihr Vater wurde im Zuge der Weltwirtschaftskrise der [[1930er]] Jahre arbeitslos und als Finanzberater des Erbauers der Großglockner Hochalpenstraße, [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]], einen Posten.  So kam es, dass {{PAGENAME}} nur nur mit einer Ehrenkarte bei der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße am [[3. August]] [[1935]] dabei war und einem Minister sogar einen Blumenstrauß überreichen durfte, sondern dass sie anschließend den Sommer über als Ferialjob "Mautnerin" war.
 
Ihr Vater wurde im Zuge der Weltwirtschaftskrise der [[1930er]] Jahre arbeitslos und als Finanzberater des Erbauers der Großglockner Hochalpenstraße, [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]], einen Posten.  So kam es, dass {{PAGENAME}} nur nur mit einer Ehrenkarte bei der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße am [[3. August]] [[1935]] dabei war und einem Minister sogar einen Blumenstrauß überreichen durfte, sondern dass sie anschließend den Sommer über als Ferialjob "Mautnerin" war.
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Version vom 8. September 2009, 16:53 Uhr

Hella Trauner (* 30. August 1913) war die erste Mautnerin auf der Großglockner Hochalpenstraße auf Salzburger Seite.

Leben

Hella Dick (geborene Trauner) wuchs als eines von sieben Kinder des Bankdirektors Hans Trauner auf. Sie besuchte in Salzburg das Gymnasium der Ursulinen in Glasenbach, wo sie zusammen mit Agathe von Trapp, eine Tochter von Maria Augusta Freifrau von Trapp und Georg Ludwig von Trapp, den Unterricht besuchte. Die Matura schon mit 17 "erledigt" begann sie an der Lehrerinnenausbildungsstätte. Studierte hätte sie zwar gerne, jedoch durften an die Universität nur die drei Buben der Familie Trauner.

Ihr Vater wurde im Zuge der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre arbeitslos und als Finanzberater des Erbauers der Großglockner Hochalpenstraße, Franz Wallack, einen Posten. So kam es, dass Hella Trauner nur nur mit einer Ehrenkarte bei der Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße am 3. August 1935 dabei war und einem Minister sogar einen Blumenstrauß überreichen durfte, sondern dass sie anschließend den Sommer über als Ferialjob "Mautnerin" war.

Was, wie sie selbst schildert, nicht ganz einfach war. Denn "Maut" war den damaligen Verkehrsteilnehmern noch unbekannt. So standen Radfahrer ohne Geld vor dem Mautschranken. Auf der Titelseite der Ausgabe am 3. August 1935 der Wiener Zeitung Das kleine Blatt war Fr. Dick abgebildet, nicht Franz Wallack, was diesen, so Frau Dick, sehr geärgert hatte.

Natürlich war sie auch beim ersten Großglockner Automobil- und Motorradrennen am 4. August 1935 dabei. Auf dem Programmheft der Eröffnungsfeierlichkeiten vom 3. August hatte sie sich die Zeiten der schnellsten Automobil- und Motorradrennfahrer vermerkt.

Quelle

  • Salzburger Nachrichten, 21. August 2008

Siehe auch