Türkische Zeltstadt: Unterschied zwischen den Versionen
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==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
* [http://www.lwz-salzburg.org/myfotosdetail.asp?ID=25149 ein Bild aus 1939] | * [http://www.lwz-salzburg.org/myfotosdetail.asp?ID=25149 ein Bild aus 1939] | ||
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* Internet | * Internet | ||
| + | * [[Salzburger Nachrichten]], 31. Juli 2009 | ||
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Version vom 1. August 2009, 08:19 Uhr
Die Türkische Zeltstadt war ein wild zerrissener Eisbruch, ein ehemaliger Gletscher.
Lage
Sie befand sich am südlichen Rand des Obersulzbachtales im Pinzgau unterhalb des Obersulzbachkees, das sich ihrerseits unterhalb des Großvenedigers befindet.
Geschichte
Auf Karten des 17. Jahrhunderts war noch ein See eingezeichnet, wo sich nach einem Klimawandel um 1850 ein etwa 200 m dicker wild zerklüfteter Eispanzer bildete. Im Zuge der Erstbesteigung des Großvenedigers 1841 gab Ignaz von Kürsinger dem damals vorhandenen wilden Eisbruch den Namen Türkische Zeltstadt – die Eistürme sahen aus wie „die Zelte der Muslims“.
Doch im gegen Ende des 20. Jahrhunderts begann dieser Gletscher zu schmelzen und verschwand schließlich wieder ganz in einem Gletschersee, der ab 2003 entstand. Bei hydrologischen Messungen im Sommer 2009 stellte man mit GPS und Echolot eine Wassertiefe von bis zu 42 Meter fest. Der Gletschersee hat eine Fläche von acht Hektar (2009) und die Abflussmenge bei der vom Hydrographischen Dienst Salzburg aus Sicherheitsgründen 2009 über dem Abfluss errichtet wurde, beträgt bis zu 6.200 Liter pro Sekunde.
Weblinks
Quellen
- Internet
- Salzburger Nachrichten, 31. Juli 2009