Mädchenwaisenhaus: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein ähnliches Alter wie das Haus für verwaiste Mädchen besaß ein unweit südlich davon einst gelegenes Knabenwaisenhaus. Dieses Waisenheim ist leider nicht erhalten. | Ein ähnliches Alter wie das Haus für verwaiste Mädchen besaß ein unweit südlich davon einst gelegenes Knabenwaisenhaus. Dieses Waisenheim ist leider nicht erhalten. | ||
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Version vom 21. Mai 2019, 08:37 Uhr
Ein Mädchenwaisenhaus gab es in der Stadt Salzburg im Stadtteil Mülln im Haus Gaswerkgasse 4.
Geschichte
Auch einem Bild aus dem Jahr 1910 ist der Bestand eines derartigen Hauses zu entnehmen. Dieses heute denkmalgeschützte Waisenhaus wurde bereits ab 1769 errichtet und 1771 eröffnet und ist mit einem auffälligem Portal samt dem Wappen des Erbauers von Fürsterzbischof Graf Schrattenbach versehen. Zum Mädchenwaisenhaus gehört vor dem beeindruckenden Gebäude errichtet auch ein schmucker achteckiger Pavillon aus der Erbauungszeit.
Es befindet sich in jenem Teil der Gaswerkgasse, der sich südlich der Eisenbahnlinie befindet, also im Bereich des Salzburger Landeskrankenhauses.
Ein ähnliches Alter wie das Haus für verwaiste Mädchen besaß ein unweit südlich davon einst gelegenes Knabenwaisenhaus. Dieses Waisenheim ist leider nicht erhalten.
Das ehemalige Mädchenwaisenhaus wurde seit Mitte des 20. Jahrhundert zuerst als Schülerinnenheim für angehende Diplomkrankenschwestern der Rot-Kreuz-Schwesternschaft (Verein) und seit Anfang der 1980er-Jahre als Ausbildungsstätte der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Landeskrankenhaus Salzburg genutzt.
Quellen
- Salzburg, der Bezirk in alten Ansichten, 2006, Ueberreuter, ISBN 3-8000-7212-2
- ANNO, Kartographische und Schulgeographische Zeitschrift, 1912, eine Karte von der Stadt Salzburg, im linken oberen Eck sind die Gebäude rund um das Spital eingezeichnet
Weblink
- Lage auf dem digitalen Stadtplan von Salzburg