Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu Lodron: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Zeile 1: Zeile 1:
{{stub}}
+
'''Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu Lodron''' (* [[17. Oktober]] [[1719]], † [[30. März]] [[1792]]) war zwischen 1769 und 1792 in Salzburg als Geheimer Rat, Obersthofmarschall und Oberstkämmerer tätig <ref> HEINISCH, Reinhard Rudolf, Die Familie Lodron, in: Das Mühlrad, 44 (2002), S. 29-36 (S. 36).</ref> (nach etwas abweichender Angabe war er seit [[1786]] wirklicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke|Geheimer Rat]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#Kämmerer|Oberstkämmerer]] des römisch-deutschen Kaisers<ref>Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''[[Visitenkarten mit Salzburger Ansichten]] aus den Jahren 1780 bis 1820'', Peter Matern </ref>).  
'''{{PAGENAME}}''' (* [[1719]], † [[1792]]) war seit [[1786]] wirklicher [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke|Geheimer Rat]] und [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#Kämmerer|Oberstkämmerer]] des österreichischen Kaisers.  
 
  
Er wohnte im [[Sekundogeniturpalast|Graf Lodron'schen Sekundogeniturpalast]] in [[Salzburg]].  
+
Er wohnte im [[Sekundogeniturpalast|Graf Lodron'schen Sekundogeniturpalast]] in [[Salzburg]].<ref>Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''[[Visitenkarten mit Salzburger Ansichten]] aus den Jahren 1780 bis 1820'', Peter Matern </ref> 1766 und 1767 hielt er sich auf dem Sekundogeniturgut Lampoding im Rupertiwinkel auf und verschönerte das Schloß der Zeit entsprechend<ref>[http://www.lodron.info/deutsch/page/bayern/b10.htm „Die Lodron auf Lampoding 1631-1835“ auf www.lodron.info]</ref>.  
  
==Quelle==
+
==Familie==
* Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''[[Visitenkarten mit Salzburger Ansichten]] aus den Jahren 1780 bis 1820'', Peter Matern
+
 
 +
Er war der zweite Sohn des Hieronym Joseph Grafen Lodron (1694–1738) und der Anna Margaretha Gräfin Wolkenstein (* 1696) und gehörte damit zur Linie der [[Lodronsche Sekundogenitur|Lodronschen Sekundogenitur]].
 +
 
 +
Er hatte mit seiner Gemahlin Maria Anna geb. Gräfin Harrach sechs Söhne und fünf Töchter, von deren Leben nichts bekannt ist (zumindest von den Söhnen ist, da keiner von ihnen in Lampoding als Rechtsnachfolger aufscheint, anzunehmen, dass sie früh gestorben sind).
 +
 
 +
=====Quelle=====
 +
Constant von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, XV. Teil (Wien 1866), I. Stammtafel der Grafen Lodron
 +
 
 +
==Fußnoten==
 +
<references/>
  
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Lodron, Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu]]
 
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Lodron, Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu]]
 
[[Kategorie:Person (Familie)|Lodron, Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu]]
 
[[Kategorie:Person (Familie)|Lodron, Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu]]

Version vom 12. Mai 2009, 23:47 Uhr

Nikolaus Sebastian Reichsgraf von und zu Lodron (* 17. Oktober 1719, † 30. März 1792) war zwischen 1769 und 1792 in Salzburg als Geheimer Rat, Obersthofmarschall und Oberstkämmerer tätig [1] (nach etwas abweichender Angabe war er seit 1786 wirklicher Geheimer Rat und Oberstkämmerer des römisch-deutschen Kaisers[2]).

Er wohnte im Graf Lodron'schen Sekundogeniturpalast in Salzburg.[3] 1766 und 1767 hielt er sich auf dem Sekundogeniturgut Lampoding im Rupertiwinkel auf und verschönerte das Schloß der Zeit entsprechend[4].

Familie

Er war der zweite Sohn des Hieronym Joseph Grafen Lodron (1694–1738) und der Anna Margaretha Gräfin Wolkenstein (* 1696) und gehörte damit zur Linie der Lodronschen Sekundogenitur.

Er hatte mit seiner Gemahlin Maria Anna geb. Gräfin Harrach sechs Söhne und fünf Töchter, von deren Leben nichts bekannt ist (zumindest von den Söhnen ist, da keiner von ihnen in Lampoding als Rechtsnachfolger aufscheint, anzunehmen, dass sie früh gestorben sind).

Quelle

Constant von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, XV. Teil (Wien 1866), I. Stammtafel der Grafen Lodron

Fußnoten

  1. HEINISCH, Reinhard Rudolf, Die Familie Lodron, in: Das Mühlrad, 44 (2002), S. 29-36 (S. 36).
  2. Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte, Band 20, Beitrag Visitenkarten mit Salzburger Ansichten aus den Jahren 1780 bis 1820, Peter Matern
  3. Schriftenreihe des Vereins Freunde der Salzburger Geschichte, Band 20, Beitrag Visitenkarten mit Salzburger Ansichten aus den Jahren 1780 bis 1820, Peter Matern
  4. „Die Lodron auf Lampoding 1631-1835“ auf www.lodron.info