Pilgrim II. von Puchheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. November 2008, 18:16 Uhr

Unter dem streitbaren Erzbischof Pilgrim II. von Puchheim († 1396) erreichte das Erzbistum seine flächenmäßig größte Ausbreitung.

Leben

Am 19. Mai 1366 trat Pilgrim II. durch ein Einzug von Schloss Freisaal, das er errichten hatte lassen, sein Amt als Erzbischof in Salzburg an. 1371 besetzte er in einer militärischen Aktion Berchtesgaden, geriet aber selbst durch einen Hinterhalt 1387 in die Gefangenschaft der bayerischen Herzöge. Er wurde durch eine gemeinsame Aktion des Domkapitels und der Salzburger Landstände frei gekauft.

Am 13. Juni 1393 wurde die Fürstpropstei Berchtesgaden der erzbischöflichen Mensa zur Versorgung der Hofhaltung auf Weisung von Papst Bonifaz IX. einverleibt, was allerdings nur bis 1407 aufrecht blieb.

Pilgrim II. war es auch, der quasi die ersten Schritte zur Verstaatlichung des Silber-, Gold-, Salzbergbaus und der Salzachschifffahrt einleitete. Er ließ den ersten Goldgulden Salzburgs in der Salzburger Münze prägen.

Man vermutet auch, dass er der sagenumwobene Mönch von Salzburg war.

Quellen