Bürgerspitalskirche St. Blasius: Unterschied zwischen den Versionen

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Schon die Admonter Mönche bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle die ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Blasius geweiht war. Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier [[1327]] ein Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt errichtet, wo zumindest eine Grundversorgung und eine Betreuung sichergestellt werden sollte. [[1330]] wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen. Später wurde das Spital in den [[Mönchsberg]] hinein erweitert, wobei vor den neu geschaffenen Zellen Laubenbögen nach außen führen, die erhalten sind (nochmals wurde dann [[1570]] mit dem Pfründnerhaus das Spital erweitert).  
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Schon die Admonter Mönche<ref>Das Stift Admont in der [[Steiermark]] gehörte zur [[Salzburger Kirchenprovinz]]</ref>  bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle die ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Blasius geweiht war.  
  
[[1410]] – [[1428]] wurde in die Kirche eine Empore eingebaut, wobei die Emporenbrüstung als durchbrochenes Maßwerk gestaltet ist. Das neue obere Geschoß diente nun als Betchor für die Pfründner, wodurch die Kirche zur Doppelkirche wurde, die zwei gegenüberliegenden Eingängen einerseits für Bürger und anderseits für Pfründner besaß. Der Altar war nun in der Mitte das Langhauses angeordnet. In der Barockzeit besaß die Kirche sogar neun Altäre, bis Erzbischof [[ Hieronymus Graf Colloredo]] einen Großteil der Altäre wieder entfernen ließ. Die Nischenarchitektur an der Ostfassade ist neugotischen Ursprungs. Die Glasfenster im Osten wurden [[1947]] von [[Albert Birkle]] geschaffen. Der ehemalige Betchor der Pfründner ist heute von der Kirche getrennt und als „Gotischer Saal“ bekannt. Er wird als Konzertsaal vielfältig genutzt.
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Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier [[1327]] ein Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt errichtet - das [[Bürgerspital St. Blasius]].  [[1330]] wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen. [[1410]] – [[1428]] wurde in die Kirche eine Empore eingebaut, wobei die Emporenbrüstung als durchbrochenes Maßwerk gestaltet ist. Das neue obere Geschoß diente nun als Betchor für die Pfründner, wodurch die Kirche zur Doppelkirche wurde, die zwei gegenüberliegenden Eingängen einerseits für Bürger und anderseits für Pfründner besaß. Der Altar war nun in der Mitte das Langhauses angeordnet. In der Barockzeit besaß die Kirche sogar neun Altäre, bis Erzbischof [[ Hieronymus Graf Colloredo]] einen Großteil der Altäre wieder entfernen ließ. Die Nischenarchitektur an der Ostfassade ist neugotischen Ursprungs.  
  
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Die Glasfenster im Osten wurden [[1947]] von [[Albert Birkle]] geschaffen. Der ehemalige Betchor der Pfründner ist heute von der Kirche getrennt und als „Gotischer Saal“ bekannt. Er wird als Konzertsaal vielfältig genutzt.
  
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Am [[10. Juni]] [[1953]] wurden bei den Aushubarbeiten für den [[Griesgasse#Der Griesgassendurchbruch|Griesgassen-Durchbruch]] in der Salzburger [[Altstadt]] von Landesarchäologen [[Martin Hell]] Reste des alten Friedhofs freigelegt.
  
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Version vom 27. August 2008, 10:49 Uhr

Bürgerspitalskirche St. Blasius
Fensterdetail
Ikone

Die Bürgerspitalskirche St. Blasius in der Altstadt von Salzburg zählt zu den schönsten Kirchen der Innenstadt.

Geschichte

Schon die Admonter Mönche[1] bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle die ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Blasius geweiht war.

Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier 1327 ein Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt errichtet - das Bürgerspital St. Blasius. 1330 wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen. 14101428 wurde in die Kirche eine Empore eingebaut, wobei die Emporenbrüstung als durchbrochenes Maßwerk gestaltet ist. Das neue obere Geschoß diente nun als Betchor für die Pfründner, wodurch die Kirche zur Doppelkirche wurde, die zwei gegenüberliegenden Eingängen einerseits für Bürger und anderseits für Pfründner besaß. Der Altar war nun in der Mitte das Langhauses angeordnet. In der Barockzeit besaß die Kirche sogar neun Altäre, bis Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo einen Großteil der Altäre wieder entfernen ließ. Die Nischenarchitektur an der Ostfassade ist neugotischen Ursprungs.

Die Glasfenster im Osten wurden 1947 von Albert Birkle geschaffen. Der ehemalige Betchor der Pfründner ist heute von der Kirche getrennt und als „Gotischer Saal“ bekannt. Er wird als Konzertsaal vielfältig genutzt.

Am 10. Juni 1953 wurden bei den Aushubarbeiten für den Griesgassen-Durchbruch in der Salzburger Altstadt von Landesarchäologen Martin Hell Reste des alten Friedhofs freigelegt.

Fußnote

  1. Das Stift Admont in der Steiermark gehörte zur Salzburger Kirchenprovinz

Weblink

Quelle