Scholastika Riccabona von Reichenfels: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Scholastika Riccabona von Reichenfels''' [[OSB]] (* [[21. März]] [[1884]] in Innsbruck, Tirol, † [[26. Mai]] [[1963]] in Berg-Kellenried, Baden-Württemberg) war Nonne im [[Stift Nonnberg]], Priorin von St. Hemma in Gurk und erste Äbtissin des Klosters St. Erentraud in Kellenried. | '''Scholastika Riccabona von Reichenfels''' [[OSB]] (* [[21. März]] [[1884]] in Innsbruck, Tirol, † [[26. Mai]] [[1963]] in Berg-Kellenried, Baden-Württemberg) war Nonne im [[Stift Nonnberg]], Priorin von St. Hemma in Gurk und erste Äbtissin des Klosters St. Erentraud in Kellenried. | ||
| − | ==Salzburgbezug== | + | ==Leben und Salzburgbezug== |
Scholastika Riccabona von Reichenfels, deren Taufname Franziska war, stammte aus einer ursprünglich aus Italien stammenden Familie. Sie trat [[1907]] in die Benediktinerinnenabtei Nonnberg ein und legte am [[4. September]] [[1909]] die Ordensgelübde ab. Am [[24. Juli]] 1919 wurde sie zur Priorin des von Nonnberg aus wiederbesiedelten Tochterklosters St. Hemma in [[Gurk]] gewählt. | Scholastika Riccabona von Reichenfels, deren Taufname Franziska war, stammte aus einer ursprünglich aus Italien stammenden Familie. Sie trat [[1907]] in die Benediktinerinnenabtei Nonnberg ein und legte am [[4. September]] [[1909]] die Ordensgelübde ab. Am [[24. Juli]] 1919 wurde sie zur Priorin des von Nonnberg aus wiederbesiedelten Tochterklosters St. Hemma in [[Gurk]] gewählt. | ||
| − | Seit der Gründung käpfte das Kloster mit vielen Problemen, so wurde es nach nach langen Verhandlungen 1924 aufgegeben. Der Großteil der Nonnen ging mit ihrer Priorin in das von der Beuroner Kongregation gegründete und neu erbaute Kloster St. Erentraud in Kellenried bei Ravensburg, wo Scholastika nach der Erhebung zur Abtei durch den Papst erste Äbtissin wurde. | + | Seit der Gründung käpfte das Kloster mit vielen Problemen, so wurde es nach nach langen Verhandlungen 1924 aufgegeben. Der Großteil der Nonnen ging mit ihrer Priorin in das von der Beuroner Kongregation gegründete und neu erbaute Kloster St. Erentraud in Kellenried bei Ravensburg, wo Scholastika nach der Erhebung zur Abtei durch den Papst erste Äbtissin wurde. |
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==Quelle== | ==Quelle== | ||
[http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Riccabona,_Scholastika Benediktinerlexikon: Scholastika Riccabona von Reichenfels] | [http://www.benediktinerlexikon.de/wiki/Riccabona,_Scholastika Benediktinerlexikon: Scholastika Riccabona von Reichenfels] | ||
Version vom 17. August 2017, 07:01 Uhr
Scholastika Riccabona von Reichenfels OSB (* 21. März 1884 in Innsbruck, Tirol, † 26. Mai 1963 in Berg-Kellenried, Baden-Württemberg) war Nonne im Stift Nonnberg, Priorin von St. Hemma in Gurk und erste Äbtissin des Klosters St. Erentraud in Kellenried.
Leben und Salzburgbezug
Scholastika Riccabona von Reichenfels, deren Taufname Franziska war, stammte aus einer ursprünglich aus Italien stammenden Familie. Sie trat 1907 in die Benediktinerinnenabtei Nonnberg ein und legte am 4. September 1909 die Ordensgelübde ab. Am 24. Juli 1919 wurde sie zur Priorin des von Nonnberg aus wiederbesiedelten Tochterklosters St. Hemma in Gurk gewählt.
Seit der Gründung käpfte das Kloster mit vielen Problemen, so wurde es nach nach langen Verhandlungen 1924 aufgegeben. Der Großteil der Nonnen ging mit ihrer Priorin in das von der Beuroner Kongregation gegründete und neu erbaute Kloster St. Erentraud in Kellenried bei Ravensburg, wo Scholastika nach der Erhebung zur Abtei durch den Papst erste Äbtissin wurde.