St. Heinrich Ravelin: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''St. Heinrich Ravelin''', war eines von vier den Bollwerken vorgelagertes Ravelin der Salzburger [[Stadtbefestigung]] am rechten Salzachufer.
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Das '''St. Heinrich Ravelin''' war eines von vier den Bollwerken vorgelagertes Ravelin der Salzburger [[Stadtbefestigung]] am rechten [[Salzach]]<nowiki>ufer</nowiki>.
  
 
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Das St. Heinrich Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es mittig bis weit ins heutige Gebäude der Nationalbank in der Franz Josef-Straße ( Nr. 18) ), im Westen und im Osten stimmen die heutigen Eckpunkte des Gebäudes mit den damaligen Eckpunkten des Ravelins weitgehend überein,   Gebäudegrenze Franz-Josef-Straße 16 und 16A, im Norden bis zum Haus [[Auerspergstraße]] 24. Das nordöstliche Eck des vorgelagerten Wehrgrabens befand sich auf Straßengrund nächst dem Nordwesteck des Hauses Auerpergstr. 34.     
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Das St. Heinrich Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es mittig bis weit ins heutige Gebäude der Nationalbank in der [[Franz Josef-Straße]] (Nr. 18), im Westen und im Osten stimmen die heutigen Eckpunkte des Gebäudes mit den damaligen Eckpunkten des Ravelins weitgehend überein, Gebäudegrenze Franz-Josef-Straße 16 und 16 a, im Norden bis zum Haus [[Auerspergstraße]] 24. Das nordöstliche Eck des vorgelagerten Wehrgrabens befand sich auf Straßengrund nächst dem Nordwesteck des Hauses Auerpergstraße 34.     
  
 
== Funktion ==
 
== Funktion ==
Das Vorwerk der Verteidigungsbauten besaß im Süden eine Höhe von nur etwa 7 m nächst dem Hauptwehrgraben und wurde nach Norden zu bis zum dortigen kleinen Wehrgraben über die vorgelagerten Erdwälle noch niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses Vorwerk vor allem von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten. Das Ravelin grenzte im Süden an den Hauptgraben der Bastione und war nach Nordosten und Nordwesten von eigenen schmäleren Wehrgräben umgeben.   
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Das Vorwerk der Verteidigungsbauten besaß im Süden eine Höhe von nur etwa sieben Meter nächst dem Hauptwehrgraben und wurde nach Norden zu bis zum dortigen kleinen Wehrgraben über die vorgelagerten Erdwälle noch niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses Vorwerk vor allem von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten. Das Ravelin grenzte im Süden an den Hauptgraben der Bastione und war nach Nordosten und Nordwesten von eigenen schmäleren Wehrgräben umgeben.   
 
   
 
   
 
== Quellen ==  
 
== Quellen ==  
* Von Dr. [[Reinhard Medicus]] erstellte weitgehend katasterscharfe Stadtplanserie der Stadt Salzburg (30-Jahr-Abstände) der Jahre 1800-2010
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* Von Dr. [[Reinhard Medicus]] erstellte weitgehend katasterscharfe Stadtplanserie der Stadt Salzburg (30-Jahr-Abstände) der Jahre 1800 - 2010
* Die Entwicklung der Befestigungsanlagen Plan IV/4,  in : [[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]], [[Salzburg Archiv]], 1999  
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* Die Entwicklung der Befestigungsanlagen Plan IV/4,  in: [[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]], [[Salzburg Archiv]], 1999  
 
* historischer Plan von [[Philipp Harpff]], [[1643]]  
 
* historischer Plan von [[Philipp Harpff]], [[1643]]  
 
* [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg]]
 
* [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg]]

Version vom 22. März 2016, 08:29 Uhr

Das St. Heinrich Ravelin war eines von vier den Bollwerken vorgelagertes Ravelin der Salzburger Stadtbefestigung am rechten Salzachufer.

Lage

Das St. Heinrich Ravelin besaß eine symmetrisch dreieckige Form. Im Süden reichte es mittig bis weit ins heutige Gebäude der Nationalbank in der Franz Josef-Straße (Nr. 18), im Westen und im Osten stimmen die heutigen Eckpunkte des Gebäudes mit den damaligen Eckpunkten des Ravelins weitgehend überein, Gebäudegrenze Franz-Josef-Straße 16 und 16 a, im Norden bis zum Haus Auerspergstraße 24. Das nordöstliche Eck des vorgelagerten Wehrgrabens befand sich auf Straßengrund nächst dem Nordwesteck des Hauses Auerpergstraße 34.

Funktion

Das Vorwerk der Verteidigungsbauten besaß im Süden eine Höhe von nur etwa sieben Meter nächst dem Hauptwehrgraben und wurde nach Norden zu bis zum dortigen kleinen Wehrgraben über die vorgelagerten Erdwälle noch niedriger, sodass keine toten Winkel entstanden und die Geschütze des Haupt-Bollwerkes dieses Vorwerk vor allem von der Seite aus gut überblicken und verteidigen konnten. Das Ravelin grenzte im Süden an den Hauptgraben der Bastione und war nach Nordosten und Nordwesten von eigenen schmäleren Wehrgräben umgeben.

Quellen

Weblinks zu historischen Karten

Historisches Kartenmaterial über die Stadt Salzburg: