Berchtesgadener Hof: Unterschied zwischen den Versionen

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Hier waren in der Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] der Sitz des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Fürstpropstes von Berchtesgaden]]. [[Berchtesgaden]] gehörte zur Zeit von Erzbischof  [[Pilgrim II. von Puchheim]] für einige Jahrzehnte zum weltlichen Herrschaftsgebietes des Fürsterzbistums Salzburg. Dann aber wurde ein eigenständiges geistliches Fürstentum im römisch-deutschen Reich. Berchtesgaden blieb dabei aber bis zum Ende des Fürsterzbistums Teil der [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Erzdiözese]]. [[1813]] wurde dieser Hof der Berchtesgadener Pröpste verkauft, da Berchtesgaden nun [[Bayern|bayrisch]] geworden war.
 
Hier waren in der Zeit der [[Salzburger Erzbischöfe|Fürsterzbischöfe]] der Sitz des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Fürstpropstes von Berchtesgaden]]. [[Berchtesgaden]] gehörte zur Zeit von Erzbischof  [[Pilgrim II. von Puchheim]] für einige Jahrzehnte zum weltlichen Herrschaftsgebietes des Fürsterzbistums Salzburg. Dann aber wurde ein eigenständiges geistliches Fürstentum im römisch-deutschen Reich. Berchtesgaden blieb dabei aber bis zum Ende des Fürsterzbistums Teil der [[Erzdiözese Salzburg|Salzburger Erzdiözese]]. [[1813]] wurde dieser Hof der Berchtesgadener Pröpste verkauft, da Berchtesgaden nun [[Bayern|bayrisch]] geworden war.
  
Ursprünglich bestand der Hof, der später auch ''Posthof'' hieß und heute ''Krotachhof'', neben dem großen Herrenhof auch noch vier kleinere Gebäude. Eines hieß ''Caplaneihäusel'', eines war das Haus des Berchtesgadener Hofrichters. [[1930]] / [[1931]] wurde er vom [[Morzg]]er Baumeister [[Martin Knoll]] grundlegend umgebaut.
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Ursprünglich bestand der Hof, der später auch ''[[Posthof]]'' hieß und heute ''Krotachhof'', neben dem großen Herrenhof auch noch vier kleinere Gebäude. Eines hieß ''Caplaneihäusel'', eines war das Haus des Berchtesgadener Hofrichters. [[1930]] / [[1931]] wurde er vom [[Morzg]]er Baumeister [[Martin Knoll]] grundlegend umgebaut.
  
 
Die kleine Kapelle im Berchtesgadener Hof ist erhalten. Der Rest der Gebäude fiel aber ebenso wie der daneben  gelegene  [[Gurkerhof]] den amerikanischen Bombenangriffen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Opfer. Beide wurde anschließend neu aufgebaut.
 
Die kleine Kapelle im Berchtesgadener Hof ist erhalten. Der Rest der Gebäude fiel aber ebenso wie der daneben  gelegene  [[Gurkerhof]] den amerikanischen Bombenangriffen im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Opfer. Beide wurde anschließend neu aufgebaut.

Version vom 30. Oktober 2015, 08:17 Uhr

Berchtesgadener Hof, Bildausschnitt

Der Berchtesgadener Hof befand sich im Kaiviertel an der Kaigasse in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Hier waren in der Zeit der Fürsterzbischöfe der Sitz des Fürstpropstes von Berchtesgaden. Berchtesgaden gehörte zur Zeit von Erzbischof Pilgrim II. von Puchheim für einige Jahrzehnte zum weltlichen Herrschaftsgebietes des Fürsterzbistums Salzburg. Dann aber wurde ein eigenständiges geistliches Fürstentum im römisch-deutschen Reich. Berchtesgaden blieb dabei aber bis zum Ende des Fürsterzbistums Teil der Salzburger Erzdiözese. 1813 wurde dieser Hof der Berchtesgadener Pröpste verkauft, da Berchtesgaden nun bayrisch geworden war.

Ursprünglich bestand der Hof, der später auch Posthof hieß und heute Krotachhof, neben dem großen Herrenhof auch noch vier kleinere Gebäude. Eines hieß Caplaneihäusel, eines war das Haus des Berchtesgadener Hofrichters. 1930 / 1931 wurde er vom Morzger Baumeister Martin Knoll grundlegend umgebaut.

Die kleine Kapelle im Berchtesgadener Hof ist erhalten. Der Rest der Gebäude fiel aber ebenso wie der daneben gelegene Gurkerhof den amerikanischen Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Beide wurde anschließend neu aufgebaut.

Bildergalerie

Quelle

  • Wikipedia
  • Salzburger Fotografien 1880 - 1918 aus dem Atelier Würthle, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4