Paul Mödlhammer: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 24. Februar 2015, 08:13 Uhr
Paul Mödlhammer (* 1680 in Neumarkt, † 15. Jänner 1743 ebenda) war ein Künstler in der Flachgauer Marktgemeinde Neumarkt.
Leben
Er kam als Sohn des Neumarkter Tischlers Franz Mödlhammer zur Welt und erlangte 1713 das Meister- und Bürgerrecht. Anfang des 18. Jahrhunderts brachte er es mit seiner Neumarkter Werkstatt zu einer beachtlichen Bedeutung im Erzstift Salzburg. Beeinflusst von Meinrad Guggenbichler zeigen seine Skulpturen wohlgeformte Rundungen. Er zählt zu den berühmtesten Bildhauern des Salzburger Spätbarocks.
Nach Mödlhammers Tod führte sein Schüler Sebastian Eberl die Werkstatt erfolgreich weiter.
Werke
- Hauptwerk:
- der Hochaltar in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bad Hofgastein, einer der schönsten Barockaltäre im ganzen Land Salzburg;
- weitere Werke:
- die drei Figuren in der Nepomukkapelle beim Bezirksgericht Neumarkt am Wallersee;
- die Erzengel-Michael-Statue in der Filialkirche zum hl. Martin in Pfongau;
- die Kanzelfigur Guter Hirte in der Filialkirche zum heiligen Georg in Sommerholz;
- zwei 1721 für den Altar der Pfarrkirche Faistenau gelieferte Adorationssengel sowie Laub und Feston-Gehänge, womit 15 aneinandergeknüpfte Rosenmedaillons mit eingelassenen Bildern gemeint sein könnten, die jetzt oben im Bogen des Chores angebracht sind und vor 1980 um den Hochaltar angeordnet waren.
Ehrungen
In Neumarkt am Wallersee wurde der Paul-Mödlhammer-Weg nach ihm benannt.
Quelle
- Stadtinfo Neumarkt am Wallersee, August 2013, ein Beitrag von Professor Franz Paul Enzinger