Günter Kuhn: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Günter Kuhn''' (* [[1943]] in Baden-Württemberg, [[Deutschland]]), der im Frühjahr 2013 seinen 70. Geburtstag feiert, stammt aus Baden-Württemberg und machte sich mit 30 Jahren als Baumaschinenhändler in [[Eugendorf]] selbstständig.
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'''Günter Kuhn''' (* [[27. März]] [[1943]]<ref>Wirtschaftsblatt [http:wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/930950/index 03.02.2001]</ref> in Baden-Württemberg, [[Deutschland]]) ist ein Salzburger Unternehmer
  
 
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Kuhn stammt aus Baden-Württemberg und machte sich mit 30 Jahren als Baumaschinenhändler in [[Eugendorf]] selbstständig.
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Später übernahm er unter anderem Generalvertretungen für [[Palfinger AG|Palfinger]] Kräne. Heute beschäftigt die Firmengruppe insgesamt mehr als 1&nbsp;300 Mitarbeiter und setzt fast 600 Mill. Euro um (Stand März 2013). Dafür erhielt Günter Kuhn im November 2012 den [[Wirtschaftspreis des Landes Salzburg]] für sein Lebenswerk.  
 
Später übernahm er unter anderem Generalvertretungen für [[Palfinger AG|Palfinger]] Kräne. Heute beschäftigt die Firmengruppe insgesamt mehr als 1&nbsp;300 Mitarbeiter und setzt fast 600 Mill. Euro um (Stand März 2013). Dafür erhielt Günter Kuhn im November 2012 den [[Wirtschaftspreis des Landes Salzburg]] für sein Lebenswerk.  
  
 
Auf die Frage, wie lang er noch an der Spitze der Holding bleiben wolle, sagte Kuhn: "''Mir macht es noch Spaß.''" Gleichwohl hat er aber den Generationswechsel längst eingeleitet. Gut ein Jahr nach der [[Emco Maier Gesellschaft m.b.H.|Emco]]-Übernahme spricht Kuhn senior etwas konkreter über die Übergabe der Leitungsfunktionen innerhalb der Familie. Seine Söhne Stefan und Andreas sind beide seit einigen Jahren im Unternehmen tätig. "''Im Laufe des Jahres''" werde entschieden, wer der "Frontrunner" werde, sagte Günter Kuhn. Es sei wichtig, einen klaren Ansprechpartner zu benennen. "''Bei Emco war ich noch der Frontmann.''" Die Übergabe stelle er sich schrittweise bis 2014 vor. Kuhn hatte sein Engagement im Unternehmen nach eigenen Aussagen wegen der Wirtschaftskrise ab 2008 verlängert, die den Baumaschinenhandel extrem stark getroffen hatte.  
 
Auf die Frage, wie lang er noch an der Spitze der Holding bleiben wolle, sagte Kuhn: "''Mir macht es noch Spaß.''" Gleichwohl hat er aber den Generationswechsel längst eingeleitet. Gut ein Jahr nach der [[Emco Maier Gesellschaft m.b.H.|Emco]]-Übernahme spricht Kuhn senior etwas konkreter über die Übergabe der Leitungsfunktionen innerhalb der Familie. Seine Söhne Stefan und Andreas sind beide seit einigen Jahren im Unternehmen tätig. "''Im Laufe des Jahres''" werde entschieden, wer der "Frontrunner" werde, sagte Günter Kuhn. Es sei wichtig, einen klaren Ansprechpartner zu benennen. "''Bei Emco war ich noch der Frontmann.''" Die Übergabe stelle er sich schrittweise bis 2014 vor. Kuhn hatte sein Engagement im Unternehmen nach eigenen Aussagen wegen der Wirtschaftskrise ab 2008 verlängert, die den Baumaschinenhandel extrem stark getroffen hatte.  
  
Die aktuellen Probleme bei einem großen Baukonzern wie Alpine seien natürlich auch für einen Baumaschinenhändler wie die Kuhn-Gruppe nicht gut, denn in so einer Situation würden immer die Investitionen eingefroren.  
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Die aktuellen Probleme bei einem großen Baukonzern wie [[Alpine Holding GmbH|Alpine]] seien natürlich auch für einen Baumaschinenhändler wie die Kuhn-Gruppe nicht gut, denn in so einer Situation würden immer die Investitionen eingefroren.  
  
Die Stammfirma Kuhn ist im deutschsprachigen Raum und in den osteuropäischen Nachbarländern Österreichs tätig sowie in Kroatien und der Schweiz. In der Schweiz laufe es gut (Kuhn: ''"Das ist eine kleine Insel.''"), in Osteuropa gebe es Rückgänge. Dennoch ist Kuhn nicht pessimistisch. Die Konjunktur werde sich wieder erholen, Schwankungen seien normal. "''Wir sehen das wellenhaft.''"  
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Die Stammfirma Kuhn ist im deutschsprachigen Raum und in den osteuropäischen Nachbarländern Österreichs tätig sowie in Kroatien und der [[Schweiz]]. In der Schweiz laufe es gut (Kuhn: ''"Das ist eine kleine Insel.''"), in Osteuropa gebe es Rückgänge. Dennoch ist Kuhn nicht pessimistisch. Die Konjunktur werde sich wieder erholen, Schwankungen seien normal. "''Wir sehen das wellenhaft.''"  
  
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== Quellen ==
 
* {{Quelle SN|5. März 2013, ein Beitrag von Gerald Stoiber}}
 
* {{Quelle SN|5. März 2013, ein Beitrag von Gerald Stoiber}}
 
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[[Kategorie:Person|Kuhn, Günter]]
 
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[[Kategorie:Wirtschaftstreibender|Kuhn, Günter]]
 
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[[Kategorie:Unternehmer|Kuhn, Günter]]
 
[[Kategorie:Unternehmer|Kuhn, Günter]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Kuhn, Günter]]
 
[[Kategorie:Zuagroaste|Kuhn, Günter]]

Version vom 16. März 2013, 11:35 Uhr

Günter Kuhn (* 27. März 1943[1] in Baden-Württemberg, Deutschland) ist ein Salzburger Unternehmer

Karriere

Kuhn stammt aus Baden-Württemberg und machte sich mit 30 Jahren als Baumaschinenhändler in Eugendorf selbstständig.

Später übernahm er unter anderem Generalvertretungen für Palfinger Kräne. Heute beschäftigt die Firmengruppe insgesamt mehr als 1 300 Mitarbeiter und setzt fast 600 Mill. Euro um (Stand März 2013). Dafür erhielt Günter Kuhn im November 2012 den Wirtschaftspreis des Landes Salzburg für sein Lebenswerk.

Auf die Frage, wie lang er noch an der Spitze der Holding bleiben wolle, sagte Kuhn: "Mir macht es noch Spaß." Gleichwohl hat er aber den Generationswechsel längst eingeleitet. Gut ein Jahr nach der Emco-Übernahme spricht Kuhn senior etwas konkreter über die Übergabe der Leitungsfunktionen innerhalb der Familie. Seine Söhne Stefan und Andreas sind beide seit einigen Jahren im Unternehmen tätig. "Im Laufe des Jahres" werde entschieden, wer der "Frontrunner" werde, sagte Günter Kuhn. Es sei wichtig, einen klaren Ansprechpartner zu benennen. "Bei Emco war ich noch der Frontmann." Die Übergabe stelle er sich schrittweise bis 2014 vor. Kuhn hatte sein Engagement im Unternehmen nach eigenen Aussagen wegen der Wirtschaftskrise ab 2008 verlängert, die den Baumaschinenhandel extrem stark getroffen hatte.

Die aktuellen Probleme bei einem großen Baukonzern wie Alpine seien natürlich auch für einen Baumaschinenhändler wie die Kuhn-Gruppe nicht gut, denn in so einer Situation würden immer die Investitionen eingefroren.

Die Stammfirma Kuhn ist im deutschsprachigen Raum und in den osteuropäischen Nachbarländern Österreichs tätig sowie in Kroatien und der Schweiz. In der Schweiz laufe es gut (Kuhn: "Das ist eine kleine Insel."), in Osteuropa gebe es Rückgänge. Dennoch ist Kuhn nicht pessimistisch. Die Konjunktur werde sich wieder erholen, Schwankungen seien normal. "Wir sehen das wellenhaft."

Quellen

  1. Wirtschaftsblatt [http:wirtschaftsblatt.at/archiv/unternehmen/930950/index 03.02.2001]