Hollersbach (Wildbach): Unterschied zwischen den Versionen
K |
K (Vorlage Bach/Fluss eingefügt, + Kategorien) |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | Der '''Hollersbach''' ist ein mächtiger Gebirgsbach, der das [[Hollersbachtal]] - ein Tal in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Oberpinzgau]] – entwässert und vor seiner Mündung auch der Energiegewinnung dient | + | {| cellpadding="2" style="float: right; width: 300px; background: #e3e3e3; margin-left: 1em; border: 1px solid #cccccc; border-spacing: 1px;" |
| − | + | ! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Bild | |
| − | + | |---- bgcolor="#FFFFFF" align="center" | |
| + | | colspan="2" | [[Bild:meinfluss.png|280px]] | ||
| + | |- | ||
| + | ! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Basisdaten | ||
| + | |---- bgcolor="#FFFFFF" | ||
| + | | Länge: || XXX km | ||
| + | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| + | | Quelle: || Mein Berg | ||
| + | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| + | | Quellhöhe: || XXX [[m ü. A.]] | ||
| + | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| + | | Mündung: || bei Mein Ort in | ||
| + | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| + | | Mündungshöhe: || XXX m ü. A. | ||
| + | |- bgcolor="#ffffff" | ||
| + | | Höhenunterschied: || XXX m | ||
| + | |} | ||
| + | Der '''Hollersbach''' ist ein mächtiger Gebirgsbach, der das [[Hollersbachtal]] - ein Tal in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Oberpinzgau]] – entwässert und vor seiner Mündung auch der Energiegewinnung dient. | ||
| − | + | == Verlauf == | |
| + | Der Hollersbach entsteht durch den Zusammenfluss von [[Hüttenbach]] und [[Seebach]] im südlichen Bereich der [[Ofneralm]] im Hollersbachtal auf über 1 550 [[m ü. A.]] Der Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche befindet sich in der Kernzone des [[Nationalpark Hohe Tauern]]. | ||
| − | + | Er durchfließt anschließend die Ofneralm, mit dem [[Ofner Boden]], ein sog. ''„Moor im Entstehen“'', das auf Felsstürze, die einen Aufstau zur Folge hatten, zurückgeht. Hier befinden sich linker Hand die Säullahnrinne und rechter Hand die Steigklamm und von beiden lösen sich immer wieder Felsstürze. Der bisher letzte große Felssturz erfolgte 1933. | |
| − | + | In seinem weiteren Verlauf begrenzt der Hollersbach rechtsufrig die Roßgrubalm, die Schuhbichlalm und die Sauersteinalm. Es folgen linksufrig die Scharrer Grundalm mit einem bemerkenswerten Wasserfall, der durch einen danach in den Hollersbach einmündenden Wildbach gebildet wird. Gegenüber liegt rechtsufrig der Gasthof Edelweiß, talauswärts gefolgt von der Ottacher Grundalm und der Senningerbräualm. Es folgen linksufrig die Dorferwirtsalm und rechtsufrig die Wirtsalm. Weiter talauswärts befinden sich linksufrig die Annabergalm und gegenüber die Leitneralm. | |
| − | |||
| − | + | Anschließend durchfließt der Hollersbach ein lang gestrecktes Waldstück, bis er in der Ortschaft Reitlehen in das Salzachtal eintritt. Dort befindet sich ein Kraftwerk mit Speichersee in beachtlicher Dimensionierung. | |
| − | Während seines gesamten Verlaufes fließt der Hollersbach – was seine Grobrichtung angeht - annähernd geradlinig von Süden nach Norden. Erst auf den letzten paar hundert Metern wendet sich sein Flussbett in einem leichten Bogen nach Nordosten. | + | Der Hollersbach fließt anschließend durch den Ort [[Hollersbach]], wird von der Bundesstraße überbrückt und mündet schließlich noch auf Höhe von Hollersbach, das auf 807 m ü. A. liegt, in die [[Salzach]]. |
| + | |||
| + | Während der ersten zwei Drittel seines Verlaufes nimmt der Hollersbach zahlreiche Wildbäche, die von beiden Talseiten zufließen, auf. Er ist ein bemerkenswerter Gebirgsbach, der ökologisch wertvolle und interessante Zonen durchfließt, bzw. selbst bildet oder für ihr Entstehen ursächlich ist. | ||
| + | |||
| + | Während seines gesamten Verlaufes fließt der Hollersbach – was seine Grobrichtung angeht - annähernd geradlinig von Süden nach Norden. Erst auf den letzten paar hundert Metern wendet sich sein Flussbett in einem leichten Bogen nach Nordosten. | ||
| + | <!--== Namensgebung ==--> | ||
| + | <!--Textbeispiel: Der Name stammt von der Bezeichnung des Tales ab. Aus früherer Zeit sind auch die anderen Namen überliefert.--> | ||
| + | <!--== Nebenflüsse ==--> | ||
| + | <!--Textbeispiel: Der Bach, dieser Fluss und jene Ache fließen alle von Norden/Süden/Osten/Westen in die/der {{PAGENAME}}.--> | ||
| + | <!--== Fremdenverkehr ==--> | ||
| + | <!--Textbeispiel: Hoch über dem Fluss thront auf einem Hügel bei diesem Ort die Burg Gruselig. Besonders attraktiv sind auch die engen Schluchten bei jenem anderen Ort--> | ||
| + | <!--== Ereignisse ==--> | ||
| + | <!--Textbeispiel: Am soundsovielten jenes Monats im Jahr fuhr ein vollbesetzter Reisebus in den Fluss und kippte um. Glücklicherweise konnten alle 50 Insassen geborgen werden. Ein Jahr zuvor hatte ein Hochwasser binnen Minuten große Teile des Ortes überschwemmt.--> | ||
| + | <!--== Orte ==--> | ||
| + | <!--* Ort1 | ||
| + | * Ort2--> | ||
| + | <!--== Literatur ==--> | ||
| + | <!--Textbeispiel: * Max Mustermann: Die Legende vom lebenden Fluss. Verlag Heimatverlag, Salzburg 2003, ISBN 3-08152345-2-8--> | ||
| + | <!--== Weblinks ==--> | ||
| + | <!--*[http://www.meinfluss.at Fluss]--> | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | * Österreichische, topografische Karten, 1:25 000, 3226 – West, Großvenediger (2010), und 3220 – West, Mittersill, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, (2009) | + | * Österreichische, topografische Karten, 1:25 000, 3226 – West, Großvenediger (2010), und 3220 – West, Mittersill, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, (2009) |
| − | [Kategorie: | + | |
| + | [[Kategorie:Geografie]] | ||
[[Kategorie:Wasser]] | [[Kategorie:Wasser]] | ||
| + | [[Kategorie:Bach]] | ||
| + | [[Kategorie:Alpen]] | ||
| + | [[kategorie:Ostalpen]] | ||
[[Kategorie:Hohe Tauern]] | [[Kategorie:Hohe Tauern]] | ||
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]] | [[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]] | ||
| − | |||
| − | |||
[[Kategorie:Hollersbach]] | [[Kategorie:Hollersbach]] | ||
[[Kategorie:Pinzgau]] | [[Kategorie:Pinzgau]] | ||
Version vom 27. August 2011, 14:11 Uhr
| Bild | |
|---|---|
| 280px | |
| Basisdaten | |
| Länge: | XXX km |
| Quelle: | Mein Berg |
| Quellhöhe: | XXX m ü. A. |
| Mündung: | bei Mein Ort in |
| Mündungshöhe: | XXX m ü. A. |
| Höhenunterschied: | XXX m |
Der Hollersbach ist ein mächtiger Gebirgsbach, der das Hollersbachtal - ein Tal in den Hohen Tauern im Oberpinzgau – entwässert und vor seiner Mündung auch der Energiegewinnung dient.
Verlauf
Der Hollersbach entsteht durch den Zusammenfluss von Hüttenbach und Seebach im südlichen Bereich der Ofneralm im Hollersbachtal auf über 1 550 m ü. A. Der Zusammenfluss der beiden Gebirgsbäche befindet sich in der Kernzone des Nationalpark Hohe Tauern.
Er durchfließt anschließend die Ofneralm, mit dem Ofner Boden, ein sog. „Moor im Entstehen“, das auf Felsstürze, die einen Aufstau zur Folge hatten, zurückgeht. Hier befinden sich linker Hand die Säullahnrinne und rechter Hand die Steigklamm und von beiden lösen sich immer wieder Felsstürze. Der bisher letzte große Felssturz erfolgte 1933.
In seinem weiteren Verlauf begrenzt der Hollersbach rechtsufrig die Roßgrubalm, die Schuhbichlalm und die Sauersteinalm. Es folgen linksufrig die Scharrer Grundalm mit einem bemerkenswerten Wasserfall, der durch einen danach in den Hollersbach einmündenden Wildbach gebildet wird. Gegenüber liegt rechtsufrig der Gasthof Edelweiß, talauswärts gefolgt von der Ottacher Grundalm und der Senningerbräualm. Es folgen linksufrig die Dorferwirtsalm und rechtsufrig die Wirtsalm. Weiter talauswärts befinden sich linksufrig die Annabergalm und gegenüber die Leitneralm.
Anschließend durchfließt der Hollersbach ein lang gestrecktes Waldstück, bis er in der Ortschaft Reitlehen in das Salzachtal eintritt. Dort befindet sich ein Kraftwerk mit Speichersee in beachtlicher Dimensionierung.
Der Hollersbach fließt anschließend durch den Ort Hollersbach, wird von der Bundesstraße überbrückt und mündet schließlich noch auf Höhe von Hollersbach, das auf 807 m ü. A. liegt, in die Salzach.
Während der ersten zwei Drittel seines Verlaufes nimmt der Hollersbach zahlreiche Wildbäche, die von beiden Talseiten zufließen, auf. Er ist ein bemerkenswerter Gebirgsbach, der ökologisch wertvolle und interessante Zonen durchfließt, bzw. selbst bildet oder für ihr Entstehen ursächlich ist.
Während seines gesamten Verlaufes fließt der Hollersbach – was seine Grobrichtung angeht - annähernd geradlinig von Süden nach Norden. Erst auf den letzten paar hundert Metern wendet sich sein Flussbett in einem leichten Bogen nach Nordosten.
Quellen
- Österreichische, topografische Karten, 1:25 000, 3226 – West, Großvenediger (2010), und 3220 – West, Mittersill, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Wien, (2009)