Elsa Brändström: Unterschied zwischen den Versionen

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Norgard ''Kohlhagen'', Elsa Brändström. Die Frau, die man Engel nannte. Eine Biographie. 1992, in: Verlag Readers Digest, Menschen, die die Welt bewegten, Stuttgart u.a., 2002
 
Norgard ''Kohlhagen'', Elsa Brändström. Die Frau, die man Engel nannte. Eine Biographie. 1992, in: Verlag Readers Digest, Menschen, die die Welt bewegten, Stuttgart u.a., 2002

Version vom 15. Juni 2011, 22:17 Uhr

Elsa Brändström (* 26. März 1888 in St. Petersburg, Russland, † 4. März 1948 in Cambridge/Massachusetts, Amerika) war eine Krankenschwester, welche sich im Ersten Weltkrieg um Kriegsgefangene in Sibirien, Russland, kümmerte. Darüber schrieb sie das Buch "Unter Kriegsgefangenen in Sibirien".

Leben

Elsa Brändström wurde am 26. März 1888 in St. Petersburg geboren. Und genoss dort das Leben einer Dame der höheren Gesellschaftsklasse, bis der Erste Weltkrieg ausbrach. Elsa Brändström pflegte die Gefangenen in Sibirien und war mehrmals selbst dem Tode nahe. In der Zwischenkriegszeit fand die gelernte Krankenschwester eine neue Aufgabe. Sie gründete ein Heim für Kriegswaisen, welches bis in die 1930er Jahre Bestand hatte.

Elsa Brändström heiratete den Mathematikprofessor Robert Ulich. Gemeinsam bekamen sie eine Tochter Brita (* 1932). Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ Elsa Brändström-Ulich mit ihrer Familie Deutschland und wanderte in die USA aus. Auch dort half sie immer wieder anderen Menschen so mit ihrem bekannten "Window-Shop". Kurz vor ihrem 60. Geburtstag verstarb Elsa Brändström an Knochenkrebs.

Straßenbenennung

Die Krankenschwester ist Namensgeberin der Elsa-Brändström-Straße im Salzburger Stadtteil Salzburg Süd genauer im Ortsteil Josefiau.

Weiterführend

Für Informationen zum Thema Elsa Brändström, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.


Literatur

Norgard Kohlhagen, Elsa Brändström. Die Frau, die man Engel nannte. Eine Biographie. 1992, in: Verlag Readers Digest, Menschen, die die Welt bewegten, Stuttgart u.a., 2002

Quelle