Kolowind GmbH: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 25. Mai 2011, 10:06 Uhr
Die Kolowind GmbH ist die Betreibergesellschaft des geplanten Kolo-Windparks am Lehmberg bei Thalgau, das vorerst am örtlichen Widerstand und negativen Naturschutzbescheiden scheiterte.
Allgemeines
Franz Kok, Geschäftsführer und Windkraft-Pionier musste am 16. März 2011 nach jahrelangen Grabenkämpfen mit Politik und Naturschutz Konkurs seines Unternehmens beim Landesgericht Salzburg anmelden. Das Unternehmen bräuchte 65.000 Euro für die Jahre 2011 bis 2013, welche aber weder die sieben frustrierten privaten Gesellschafter noch die Salzachwind GmbH als weiterer Gesellschafter aufbringen wollen. Hauptgläubiger mit 80.000 Euro ist eine regionale Bank.
neue Perspektive
Nach der drohenden Insolvenz hat sich im Mai 2011 die Gemeinde Thalgau entschlossen, der Kolowind-Gesellschaft unter die Arme zu greifen und sich an der Betreibergesellschaft auch finanziell zu beteiligen und damit das Projekt zu retten. Auch die regionale Gläubigerbank hat inzwischen dieser Lösung zugestimmt.
Thalgaus Bürgermeister Martin Greisberger äußerte hierzu, dass er anstelle von Lippenbekenntnissen endlich auch Unterstützung seitens des Landes Salzburg verlange und überdies will er die Blockade des Vorhabens durch die Naturschutzbehörde nicht länger hinnehmen.
Die rechtlichen Voraussetzungen für ein einzelnes Windrad auf dem Lehmberg seien vorhanden. Anstelle von drei soll also jetzt eine Windturbine mit einer Höhe von 104 Metern und mit einem Rotordurchmesser von 92 Metern aufgestellt werden.
Weblink
Quelle
- "Salzburger Nachrichten", 15. März 2011
- ORF Meldung am 18.5.2011