Kesselflicker: Unterschied zwischen den Versionen

KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 16: Zeile 16:
Die Kesselflicker kamen wie die [[Störhandwerker]] in regelmäßigen Abständen in die Dörfer und zu den Höfen und reparierten das schadhafte Geschirr direkt vor Ort oder an ihrem Lagerplatz.  
Die Kesselflicker kamen wie die [[Störhandwerker]] in regelmäßigen Abständen in die Dörfer und zu den Höfen und reparierten das schadhafte Geschirr direkt vor Ort oder an ihrem Lagerplatz.  


Noch bis in die 60er-Jahre des [[20. Jahrhundert]]s war das Auftreten der „Pfannenflicker“ eine allgemein bekannte und manchmal schon ungeduldig erwartete Erscheinung. Heute ist dieses Gewerbe in Westeuropa gänzlich ausgestorben. Noch existierende Teile des einstigen Kochgeschirrs dienen ebenfalls nur mehr als museale Schaustücke, wie in der [[Rauchkuchl]] im [[Heimatmuseum Schloss Ritzen]] in [[Saalfelden]] oder im Vorhaus von [[Theresia Oblasser]] in [[Taxenbach]], die die Arbeit der Kesselflicker noch selbst beobachten konnte.  
Noch bis in die 1960er-Jahre des [[20. Jahrhundert]]s war das Auftreten der „Pfannenflicker“ eine allgemein bekannte und manchmal schon ungeduldig erwartete Erscheinung. Heute ist dieses Gewerbe in Westeuropa gänzlich ausgestorben. Noch existierende Teile des einstigen Kochgeschirrs dienen ebenfalls nur mehr als museale Schaustücke, wie in der [[Rauchkuchl]] im [[Heimatmuseum Schloss Ritzen]] in [[Saalfelden]] oder im Vorhaus von [[Theresia Oblasser]] in [[Taxenbach]], die die Arbeit der Kesselflicker noch selbst beobachten konnte.


==Quellen==
==Quellen==