Göriacher Bibel: Unterschied zwischen den Versionen

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Bernhard Prähauser ist ein Adlhart- und Wotrubaschüler und arbeitet vor allem mit dem Werkstoff Holz. Sein Werk ist von christlich-religiösen Motiven geprägt.
 
Bernhard Prähauser ist ein Adlhart- und Wotrubaschüler und arbeitet vor allem mit dem Werkstoff Holz. Sein Werk ist von christlich-religiösen Motiven geprägt.
Bernhard Prähauser schuf das meist „Göriacher Bibel““ genannte Werk mit der Bezeichnung „Zillis. Kunst im Erlebnis und Ergebnis“ im Jahr [[1992]] in [[Göriach]] im [[Lungau]], wo der Künstler seit [[1983]] mit seiner Frau Nelly lebt. Die Göriacher Bibel war als Leihgabe des Künstlers in der Romanischen Basilika in [[Seckau]] ausgestellt.  Im Jahr [[2003]] konnte es vom [[Salzburger Museumsverein]] erworben und dem [[Salzburg Museum]] als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden, wo es nun ausgestellt ist.  
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Bernhard Prähauser schuf das meist „Göriacher Bibel“ genannte Werk mit der Bezeichnung „Zillis. Kunst im Erlebnis und Ergebnis“ im Jahr [[1992]] in [[Göriach]] im [[Lungau]], wo der Künstler seit [[1983]] mit seiner Frau Nelly lebt. Die Göriacher Bibel war als Leihgabe des Künstlers in der Romanischen Basilika in [[Seckau]] ausgestellt.  Im Jahr [[2003]] konnte es vom [[Salzburger Museumsverein]] erworben und dem [[Salzburg Museum]] als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden, wo es nun ausgestellt ist.
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==Beschreibung==
 
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Die „Göriacher Bibel“, eine Zirbenholzarbeit, die als Durchbruchsrelief gestaltet ist, schuf Bernhard Prähauser in Nachahmung der bemalten romanischen Decke der Kirche vom Hl. Martin in Zillis in Graubünden in der Schweiz. Sie besteht aus 153 quadratischen Feldern, in denen in Form einer Bildergeschichte das Leben und Leiden Christi dargestellt wird. Die Szene der Versuchung Christi bildet den Kumulationspunkt in der Mitte des Werkes. „Die 48 Randfelder, die als Meereszone aufgefasst sind, zeigen dämonische Wasserwesen und Fischerszenen sowie in den Ecken Engel als Personifikation der Vier Winde.“  
 
Die „Göriacher Bibel“, eine Zirbenholzarbeit, die als Durchbruchsrelief gestaltet ist, schuf Bernhard Prähauser in Nachahmung der bemalten romanischen Decke der Kirche vom Hl. Martin in Zillis in Graubünden in der Schweiz. Sie besteht aus 153 quadratischen Feldern, in denen in Form einer Bildergeschichte das Leben und Leiden Christi dargestellt wird. Die Szene der Versuchung Christi bildet den Kumulationspunkt in der Mitte des Werkes. „Die 48 Randfelder, die als Meereszone aufgefasst sind, zeigen dämonische Wasserwesen und Fischerszenen sowie in den Ecken Engel als Personifikation der Vier Winde.“  

Version vom 6. Januar 2011, 23:12 Uhr

Die „Göriacher Bibel“ ist ein Werk des Bildhauers Bernhard Prähauser und entstand 1992.

Allgemeines

Bernhard Prähauser ist ein Adlhart- und Wotrubaschüler und arbeitet vor allem mit dem Werkstoff Holz. Sein Werk ist von christlich-religiösen Motiven geprägt. Bernhard Prähauser schuf das meist „Göriacher Bibel“ genannte Werk mit der Bezeichnung „Zillis. Kunst im Erlebnis und Ergebnis“ im Jahr 1992 in Göriach im Lungau, wo der Künstler seit 1983 mit seiner Frau Nelly lebt. Die Göriacher Bibel war als Leihgabe des Künstlers in der Romanischen Basilika in Seckau ausgestellt. Im Jahr 2003 konnte es vom Salzburger Museumsverein erworben und dem Salzburg Museum als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden, wo es nun ausgestellt ist.

Beschreibung

Die „Göriacher Bibel“, eine Zirbenholzarbeit, die als Durchbruchsrelief gestaltet ist, schuf Bernhard Prähauser in Nachahmung der bemalten romanischen Decke der Kirche vom Hl. Martin in Zillis in Graubünden in der Schweiz. Sie besteht aus 153 quadratischen Feldern, in denen in Form einer Bildergeschichte das Leben und Leiden Christi dargestellt wird. Die Szene der Versuchung Christi bildet den Kumulationspunkt in der Mitte des Werkes. „Die 48 Randfelder, die als Meereszone aufgefasst sind, zeigen dämonische Wasserwesen und Fischerszenen sowie in den Ecken Engel als Personifikation der Vier Winde.“

Quellen

  • Salzburg Museum, Erläuterungstext zum ausgestellten Werk des Künstlers