Ortolf von Offenstetten: Unterschied zwischen den Versionen
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Ortolf von Offenstetten entstammte einer [[Ministerialen]]<nowiki>familie</nowiki> aus Niederbayern. Ortolf wurde [[Domherr]] in Salzburg und war ab [[1356]] Domdekan. Als der Salzburger Erzbischofs [[Ortolf von Weißeneck]] starb wurde er [[1365]] von der bayrischen Partei im Domkapitel zum Nachfolger gewählt, unterlag aber dem Kandidaten der österreichischen Partei [[Pilgrim II. von Puchheim]]. | Ortolf von Offenstetten entstammte einer [[Ministerialen]]<nowiki>familie</nowiki> aus Niederbayern. Ortolf wurde [[Domherr]] in Salzburg und war ab [[1356]] Domdekan. Als der Salzburger Erzbischofs [[Ortolf von Weißeneck]] starb wurde er [[1365]] von der bayrischen Partei im Domkapitel zum Nachfolger als Erzbischof gewählt, unterlag aber bald darauf doch dem Kandidaten der österreichischen Partei [[Pilgrim II. von Puchheim]]. | ||
Papst Urban V. ernannte Ortolf zum päpstlichen Kaplan, [[1377]] wurde er Offizial in Salzburg, zwei Mal Generalkollektor der päpstlichen Kammer. Im Jahr [[1385]] wurde er zum Salzburger [[Dompropst]] gewählt, Pilgrim II. verwarf die Wahl jedoch wegen eines Formfehlers und bestellte stattdessen [[Gregor Schenk von Osterwitz]]. Ortolf floh nach [[Burghausen]] zum niederbayrischen Herzog. | Papst Urban V. ernannte Ortolf zum päpstlichen Kaplan, [[1377]] wurde er Offizial in Salzburg, zwei Mal Generalkollektor der päpstlichen Kammer. Im Jahr [[1385]] wurde er zum Salzburger [[Dompropst]] gewählt, Pilgrim II. verwarf die Wahl jedoch wegen eines Formfehlers und bestellte stattdessen [[Gregor Schenk von Osterwitz]]. Ortolf floh nach [[Burghausen]] zum niederbayrischen Herzog. | ||