Kriech-Nelkenwurz: Unterschied zwischen den Versionen
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Der rotbraune Fruchtschopf des Kriech-Nelkenwurzes besteht aus fedrig behaarten Griffeln, die anfangs gezwirbelt sind, sodass sie oft einer Frisur gleichen. Die auch Gletscher-Petersbart genannte Pflanze überzieht oberhalb von 2000 m ü. A. in oft meterlangen Ausläufern nackte Moränen- und Schutthalden. Der Kriech-Nelkenwurz kann sich immer wieder neu bewurzeln und so mit dem Schutt wandern. Er zählt daher zu den „Schuttwanderern“ und ist Teil der Pioniervegetation. | Der rotbraune Fruchtschopf des Kriech-Nelkenwurzes besteht aus fedrig behaarten Griffeln, die anfangs gezwirbelt sind, sodass sie oft einer Frisur gleichen. Die auch Gletscher-Petersbart genannte Pflanze überzieht oberhalb von 2000 m ü. A. in oft meterlangen Ausläufern nackte Moränen- und Schutthalden. Der Kriech-Nelkenwurz kann sich immer wieder neu bewurzeln und so mit dem Schutt wandern. Er zählt daher zu den „Schuttwanderern“ und ist Teil der Pioniervegetation. | ||
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Version vom 28. Juni 2011, 21:30 Uhr
Der Kriech-Nelkenwurz, auch Gletscher-Petersbart genannt, gehört zu den Rosengewächsen und ist im Nationalpark Hohe Tauern heimisch.
Beschreibung
Der rotbraune Fruchtschopf des Kriech-Nelkenwurzes besteht aus fedrig behaarten Griffeln, die anfangs gezwirbelt sind, sodass sie oft einer Frisur gleichen. Die auch Gletscher-Petersbart genannte Pflanze überzieht oberhalb von 2000 m ü. A. in oft meterlangen Ausläufern nackte Moränen- und Schutthalden. Der Kriech-Nelkenwurz kann sich immer wieder neu bewurzeln und so mit dem Schutt wandern. Er zählt daher zu den „Schuttwanderern“ und ist Teil der Pioniervegetation.
Der Kriech-Nelkenwurz zählt zu den Pflanzen im Nationalpark Hohe Tauern.
Quellen
- Helmut Hartl, Thomas Peer, „Pflanzen“, Wissenschaftliche Schriften Nationalpark Hohe Tauern, Nationalparkrat 2005