Veit Stoß: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 19. Mai 2015, 21:37 Uhr
Veit Stoß (* um 1447 in Horb am Neckar [Deutschland], † 1533 in Nürnberg) war einer der bedeutendsten Bildhauer und -schnitzer der Spätgotik.
Salzburgbezug
Ihm wird ein geschnitzter Flügelaltar aus dem Jahr 1498 zugeschrieben, der sich in der Johanneskapelle des Stiftes Nonnberg befindet. Der Altar Mittelschrein enthält eine Figurengruppe Anbetung der Hirten, die Flügelinnenseiten sind mit Reliefs aus dem Marienleben (Verkündigung, Anbetung der Könige, der auferstandene Christus erscheint Maria, Marientod) geschmückt. Der Altar stand vermutlich ursprünglich in einer Kapelle des alten Salzburger Doms, nach dessen Abbruch ihn Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau dem Stift Nonnberg schenkte.
Die Zuschreibung an Veit Stoß ist eine Entdeckung des Kunsthistorikers Heinrich Decker vom 25. November[1] 1949 (der Dehio Salzburg[2] schreibt nur „in der Art des Veit Stoß“).
Weiterführend
Für Informationen zum Thema Veit Stoß, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema.
Fußnoten, Quellen
- ↑ *Vgl. die Artikel „1498“, „25. November“ und „1949“.
- ↑ DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S. 556)
- Karl Heinz Ritschel: Rechtsgelehrter und Staatsmann. In: Von Salzburg und Salzburgern. Verlag Alfred Winter, Salzburg 1984, ISBN 3-85380-045-9, S. 48 ff [50].