Altkatholische Kirche Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 4. November 2010, 21:21 Uhr
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Die Altkatholische Kirche Salzburg ist eine staatlich anerkannte Kirche, deren Gründung auf das Jahr 1870 zurückgeht, als beim I. Vatikanischen Konzil in Rom zwei neue Lehren beschlossen wurden.
Geschichte
Die altkatholischen Kirchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden aus Protest gegen die dogmatischen Definitionen des Jurisdiktionsprimats und der päpstlichen Unfehlbarkeit, die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil verkündet wurden.
In Salzburg bildete sich erst 1907 ansatzweise eine Altkatholische Kirchengemeinschaft. Der Pfarrer von Ried, Viktor Erb, feierte dann am 6. Jänner 1907 die erste Gottesdienstfeier. Am 12. Oktober 1907 fand dann im Großen Kurhaus eine öffentliche Volksversammlung statt, an der an die 300 Personen teilnahmen und etwa 80 spontan ihren Beitritt erklärten. Als Redner traten der in Salzburg bekannte Hans Kirchsteiger und aus Wien der Geistliche Wilhelm Hossner auf.
Am 21. August 1910 kam es in Bruck an der Großglocknerstraße zu einer Massenversammlung, wo sich zwischen dem altkatholischen Priester Wilhelm Hossner und einer Gruppe von Klerikalen, die mit ihren Geistlichen erschienen waren, ein Argumentationsduell ereignete. Leider kam es am Ende zu einer blutigen Schlägerei.
Mit Erlass des Ministeriums vom 16. Mai 1922 wurde dann die Altkatholische Kirche auch staatlich anerkannt.
Seit 1938 sind die Altkatholiken in der Stadt Salzburg in der Schlosskirche Mirabell beheimatet.
Kontakt
- Altkatholische Kirchengemeinde Salzburg
- Pfarrer Mag. Martin Eisenbraun
- "Johannes-von-Nepomuk-Kapelle"
- Schloss Mirabell - Stiege 4
- 5024 Salzburg
- Telefon und Fax: 06 62 - 88 57 54
- Email: eisenbraun@gmx.at