Die Sieben Heiligen Zufluchten: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 29. Juni 2020, 13:21 Uhr
Die Die Sieben Heiligen Zufluchten' nennt sich ein Ölgemälde von Benedikt Werkstätter (* 1707; † 1772).
Das Ölgemälde
Das vom Neumarkter Werkstätter 1770 geschaffene Ölgemälde hing bis 2019 in der Friedhofskapelle Neumarkt am Wallersee. Derzeit (Oktober 2019) ist es zur Restaurierung abgehängt.
Benedikt Werkstätter wird als die bedeutendste Persönlichkeit aus Neumarkt am Wallersee gesehen. Er war hochfürstlicher Hofmaler.
Das Bild zeigt die Sieben Heiligen Zufluchten: die heiligste Dreifaltigkeit, Jesus Christus am Kreuz, Jesus im Altarsakrament, die Gottesmutter Maria, die Engel, die Heiligen und die Armen Seelen; diese waren in der Barockzeit ein beliebtes Bildmotiv und ein besonderer Ausdruck der Frömmigkeit. Unter Jesus am Kreuz kann man den heiligen Josef sehen (Patron der Sterbenden, mit der Hacke) sowie den hl. Rupertus, den Salzburger Landespatron, mit dem Salzfass sehen.
Eine bemerkenswerte Szene hatte Werkstätter links unten dargestellt: Ein Erzengel zieht eine arme Seele aus dem Fegefeuer.
Die Sieben Heiligen Zufluchten
Ihnen vertraut man sich als zuverlässige und kräftige Helfer bei Gefahren von Leib und Seele, besonders in der Stunde des Sterbens.
Weitere Sieben-Heilige-Zufluchten-Bilder
In der Neumarkter Filialkirche zur heiligen Maria Magdalena in Neufahrn hängt ein weiteres Sieben-Heilige-Zuflucht-Bild von einem unbekannten Künstler.