Bibelwelt: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(Die Seite wurde neu angelegt)
 
K (Textersetzung - „<gallery>“ durch „<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> “)
 
(32 dazwischenliegende Versionen von 4 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
Die '''Bibelwelt''' enspringt einer Idee von Stadtpfarrer [[Heinrich Wagner]] und wurde  um 15.4.2016 im hinteren Teil der Stadtpfarrkirche [[St. Elisabeth]] an der [[Plainstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] eröffnet.
+
[[Datei:Eingang zur Bibelwelt 00404.JPG|thumb|Eingang zur Bibelwelt]]
==Geschichte==
+
[[Datei:Radiostapel vor der Bibelwelt.jpg|thumb|200px|"Turmbau zu Babel", Skulptur von Martin Lerch  aus Radios und Lautsprechern vor dem Eingang zur Bibelwelt]]
Zwölf Jahre hat Pfarrer Wagner an der Verwirklichung seiner Vision gearbeitet. "Wir haben immer wieder Rückschläge erlitten", sagt Wagner. Eigentlich hätte die Bibelwelt weit größere Ausmaße annehmen sollen. 2006 ging Wagner mit den Plänen für ein Museum in Form der Arche Noah an die Öffentlichkeit. 6000 m22 Ausstellungsfläche waren angedacht. Es scheiterte an den Finanzen. Weder die Stadt noch die Erzdiözese waren bereit sich an den Kosten in Millionenhöhe zu beteiligen. Wagner wollte das Projekt mit EU-Fördermitteln umsetzen und scheiterte erneut.
+
Die '''Bibelwelt''' entspringt einer Idee von Stadtpfarrer [[Heinrich Wagner (Priester)|Heinrich Wagner]] und wurde  am [[10. April]] [[2015]] im hinteren Teil der [[Stadtpfarrkirche St. Elisabeth]] an der [[Elisabethstraße]] in der [[Elisabeth-Vorstadt]] in der [[Stadt Salzburg]] eröffnet.  
  
 +
== Geschichte ==
 +
Zwölf Jahre hat Pfarrer Wagner an der Verwirklichung seiner Vision gearbeitet. "''Wir haben immer wieder Rückschläge erlitten''", sagt Wagner. Eigentlich hätte die Bibelwelt weit größere Ausmaße annehmen sollen. 2006 ging Wagner mit den Plänen für ein Museum in Form der Arche Noah an die Öffentlichkeit. 6&nbsp;000 Quadratmeter Ausstellungsfläche waren angedacht. Es scheiterte an den Finanzen. Weder die Stadt noch die [[Erzdiözese Salzburg|Erzdiözese]] waren bereit sich an den Kosten in Millionenhöhe zu beteiligen. Wagner wollte das Projekt mit EU-Fördermitteln umsetzen und scheiterte erneut. Schließlich realisierte man das Projekt in der St. Elisabethkirche in der Salzburger Elisabehtvorstadt und kam auf eine Ausstellungsfläche vom 600 Quadratmetern.
  
'''750.000 Euro wurden investiert'''
+
Die Idee von einem Museum, "''das es in dieser Form in ganz Europa nicht gibt''", ließ Wagner trotz der Rückschläge nicht los. Ohne jegliche Baubewilligungen begann er seine Vision gemeinsam mit rund 80 freiwilligen Helfern in seiner Pfarrkirche umzusetzen. "''Glaube bedeutet immer etwas zu wagen''".
  
Die Idee von einem Museum, "das es in dieser Form in ganz Europa nicht gibt", ließ Wagner trotz der Rückschläge nicht los. Ohne jegliche Baubewilligungen begann er seine Vision gemeinsam mit rund 80 freiwilligen Helfern in seiner Pfarrkirche umzusetzen. "Glaube bedeutet immer etwas zu wagen". Gut 750.000 Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren investiert - neben einer Vielzahl an Spendern beteiligten sich nun auch das Land und die Diözese an den Kosten.
+
'''Bewilligungen trudelten erst spät ein'''
  
'''Bewilligungen trudelten erst spät ein'''
+
Erst am 31. März 2015 März langten die letzten Bewilligungen der Behörden ein. Der Eröffnungstermin am Wochenende nach [[Ostern]] stand da schon seit mehreren Monaten fest. Wagner: "''Der liebe Gott hat ein wenig mitgeholfen.''" Zeitgleich mit der Eröffnung fand eine finale technische Abnahme der Behörden statt.
 +
 
 +
Das Museum richtet sich an "neugierige Menschen" jedes Alters, wie Wagner betont. Die Erwartungen sind hoch: "''Im Erfolgsfall wollen wir ausbauen. In unserer Kirche ist noch Platz.''"
 +
 +
Bis Ende Dezember im Jahr der Eröffnung wurden  7&nbsp;000 Besucher gezählt. 2017 waren es bereits rund 25&nbsp;000.
  
Erst am 31. März langten die letzten Bewilligungen der Behörden ein. Der Eröffnungstermin am Wochenende nach Ostern stand da schon seit mehreren Monaten fest. Wagner: "Der liebe Gott hat ein wenig mitgeholfen." Zeitgleich mit der Eröffnung fand eine finale technische Abnahme der Behörden statt.
+
==Bildergalerie ==
 +
<gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200">
 +
Datei:P1080243 Turmbau zu Babel.jpg|"Turmbau zu Babel", Beschreibung der Skulptur aus Radios und Lautsprechern.  
 +
</gallery>
  
Das Museum richtet sich an "neugierige Menschen" jedes Alters, wie Wagner betont. Die Erwartungen sind hoch: "Im Erfolgsfall wollen wir ausbauen. In unserer Kirche ist noch Platz."
+
== Quelle ==
==Weblinks==
+
* [[Salzburger Nachrichten]]
==Quelle==
+
{{homepage|http://bibelwelt.at/}}
* Salzburger Nachrichten
+
== Weblinks ==
* Homepage der Bibelwelt  
+
{{homepage|http://bibelwelt.at/}}
 +
* [http://www.salzburg.info/de/service/infos/bibelwelt-erlebnishaus_az-1100762  Bibelwelt Erlebnishaus]
  
 +
[[Kategorie:Religion]]
 +
[[Kategorie:Katholische Kirche]]
 +
[[Kategorie:Katholische Kirche (Sonstiges)]]
 +
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 +
[[Kategorie:Elisabeth-Vorstadt]]
 
[[Kategorie:Ausstellung]]
 
[[Kategorie:Ausstellung]]
[[Kategorie:Religion]]
 
[[Kategorie:Kirche]]
 

Aktuelle Version vom 15. Januar 2025, 17:13 Uhr

Eingang zur Bibelwelt
"Turmbau zu Babel", Skulptur von Martin Lerch aus Radios und Lautsprechern vor dem Eingang zur Bibelwelt

Die Bibelwelt entspringt einer Idee von Stadtpfarrer Heinrich Wagner und wurde am 10. April 2015 im hinteren Teil der Stadtpfarrkirche St. Elisabeth an der Elisabethstraße in der Elisabeth-Vorstadt in der Stadt Salzburg eröffnet.

Geschichte

Zwölf Jahre hat Pfarrer Wagner an der Verwirklichung seiner Vision gearbeitet. "Wir haben immer wieder Rückschläge erlitten", sagt Wagner. Eigentlich hätte die Bibelwelt weit größere Ausmaße annehmen sollen. 2006 ging Wagner mit den Plänen für ein Museum in Form der Arche Noah an die Öffentlichkeit. 6 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche waren angedacht. Es scheiterte an den Finanzen. Weder die Stadt noch die Erzdiözese waren bereit sich an den Kosten in Millionenhöhe zu beteiligen. Wagner wollte das Projekt mit EU-Fördermitteln umsetzen und scheiterte erneut. Schließlich realisierte man das Projekt in der St. Elisabethkirche in der Salzburger Elisabehtvorstadt und kam auf eine Ausstellungsfläche vom 600 Quadratmetern.

Die Idee von einem Museum, "das es in dieser Form in ganz Europa nicht gibt", ließ Wagner trotz der Rückschläge nicht los. Ohne jegliche Baubewilligungen begann er seine Vision gemeinsam mit rund 80 freiwilligen Helfern in seiner Pfarrkirche umzusetzen. "Glaube bedeutet immer etwas zu wagen".

Bewilligungen trudelten erst spät ein

Erst am 31. März 2015 März langten die letzten Bewilligungen der Behörden ein. Der Eröffnungstermin am Wochenende nach Ostern stand da schon seit mehreren Monaten fest. Wagner: "Der liebe Gott hat ein wenig mitgeholfen." Zeitgleich mit der Eröffnung fand eine finale technische Abnahme der Behörden statt.

Das Museum richtet sich an "neugierige Menschen" jedes Alters, wie Wagner betont. Die Erwartungen sind hoch: "Im Erfolgsfall wollen wir ausbauen. In unserer Kirche ist noch Platz."

Bis Ende Dezember im Jahr der Eröffnung wurden 7 000 Besucher gezählt. 2017 waren es bereits rund 25 000.

Bildergalerie

Quelle

Weblinks