Wildalmkirchl-Biwak: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Wildalmkirchl-Biwak''' im [[Steinernes Meer|Steinernem Meer]] auf 2 457 [[m ü. A.]] ist eine Notunterkunft von 50 Schutzhütten des [[Österreichischer Touristenclub|Österreichischen Touristenclubs]] und frei zugänglich.
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[[File:200909 Wildalmkirchl-Biwak.jpg|thumb|Wildalmkirchl-Biwak]] [[File:Wildalmkirchl.jpg|thumb|[[Wildalmkirchl]] mit Wildalmkirchl Biwakschachtel (roter Pfeil)]]
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Das '''Wildalmkirchl-Biwak''' ist eine kleine Schutzhütte auf 2 457 [[m ü. A.]] im [[Steinernem Meer]] nordöstlich des [[Wildalmkirchl]]s.
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== Allgemeines ==
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Wildalmkirchl-Biwak ist eine unbewirtschaftete Notunterkunft. Sie ist frei zugänglich und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für 8 Personen. Decken und Geschirr sind vorhanden, aber keine Kochgelegenheit. Ein kleiner Beitrag für die Hüttenkasse wird erwartet.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Sie wurde [[1958]] aufgestellt und [[1989]] neu errichtet.  
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Die Biwakschachtel wurde [[1958]] durch die Sektion Maria Alm des [[Österreichischer Touristenklub|Österreichischen Touristenklubs]] aufgestellt und [[1989]] am gleichen Standort neu errichtet. Dazu wurde sie in Maria Alm vorgefertigt, mit Tiefladern nach [[Hinterthal]] transportiert und von dort mit dem Hubschrauber zum Standort geflogen und dort zusammengesetzt.  
  
== Ausstattung ==
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== Ereignis ==
Für den Notfall finden sich in solchen Hütten Decken und Schlafsäcke.
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Am [[8. Jänner]] [[2013]] mussten zwei Deutsche Bergsteiger nach Schlechtwettereinbruch mehrere Tage im Wildalmkirchl-Biwak biwakieren, bevor sie von der Bergrettung geborgen werden konnten. Zum Trinken hatten sich die Deutschen Schnee geschmolzen, zum Essen hatten sie zunächst noch Brot, Packerlsuppen, Trockenobst, Keske und Müsliriegel. Die letzten Tage gab es nur mehr zwei Kekse am Morgen und einen Müsliriegel am Abend. Zwei Mal am Tag hielten sie telefonischen Kontakt mit der Bergrettung, dann lief aber der Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter aus. Der Bergrettung gelang es aber, den Vertrag zu verlängern.
  
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== Quelle ==
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== Quellen ==
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* [http://www.oetk-mariaalm.at/index.php?id=58|Homepage der Sektion Maria Alm des Österreichischen Tourismusklubs]
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* [https://www.alpenvereinaktiv.com/de/biwak/wildalmkirchl-biwak/13538833/ www.alpenvereinaktiv.com]
 
* {{Quelle SN|9. Jänner 2013}}
 
* {{Quelle SN|9. Jänner 2013}}
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* {{wikipedia-de|Wildalmkirchl|Wildalmkirchl}}
  
[[Kategorie:Tourismus]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Geografie]]
 
[[Kategorie:Übernachtung]]
 
[[Kategorie:Übernachtung]]
 
[[Kategorie:Schutzhütte]]
 
[[Kategorie:Schutzhütte]]
[[Kategorie:Alpinismus]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
 
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Kalkalpen]]
 
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Nördliche Kalkalpen]]
 
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]
 
[[Kategorie:Kalkhochalpen]]
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[[Kategorie:Salzburger Kalkhochalpen]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Maria Alm am Steinernen Meer]]
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[[Kategorie:Alpinismus]]

Aktuelle Version vom 19. Dezember 2023, 12:19 Uhr

Wildalmkirchl-Biwak
Wildalmkirchl mit Wildalmkirchl Biwakschachtel (roter Pfeil)

Das Wildalmkirchl-Biwak ist eine kleine Schutzhütte auf 2 457 m ü. A. im Steinernem Meer nordöstlich des Wildalmkirchls.

Allgemeines

Wildalmkirchl-Biwak ist eine unbewirtschaftete Notunterkunft. Sie ist frei zugänglich und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für 8 Personen. Decken und Geschirr sind vorhanden, aber keine Kochgelegenheit. Ein kleiner Beitrag für die Hüttenkasse wird erwartet.

Geschichte

Die Biwakschachtel wurde 1958 durch die Sektion Maria Alm des Österreichischen Touristenklubs aufgestellt und 1989 am gleichen Standort neu errichtet. Dazu wurde sie in Maria Alm vorgefertigt, mit Tiefladern nach Hinterthal transportiert und von dort mit dem Hubschrauber zum Standort geflogen und dort zusammengesetzt.

Ereignis

Am 8. Jänner 2013 mussten zwei Deutsche Bergsteiger nach Schlechtwettereinbruch mehrere Tage im Wildalmkirchl-Biwak biwakieren, bevor sie von der Bergrettung geborgen werden konnten. Zum Trinken hatten sich die Deutschen Schnee geschmolzen, zum Essen hatten sie zunächst noch Brot, Packerlsuppen, Trockenobst, Keske und Müsliriegel. Die letzten Tage gab es nur mehr zwei Kekse am Morgen und einen Müsliriegel am Abend. Zwei Mal am Tag hielten sie telefonischen Kontakt mit der Bergrettung, dann lief aber der Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter aus. Der Bergrettung gelang es aber, den Vertrag zu verlängern.

Kontakt

Josef Kysela, Wildalmkirchl
Telefon: (0 65 82) 7 03 93
Mobil: (06 80) 1 11 03 09
E-Mail: wildalmkirchlbiwak@oetk.at

Weblinks

Quellen

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Wildalmkirchl"