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Das "Bad Gasteiner Badeblatt" stellte in 30 Jahrgängen die Geschichte Gasteins in vielen Beiträgen dar.<ref name="gib"/> | Das "Bad Gasteiner Badeblatt" stellte in 30 Jahrgängen die Geschichte Gasteins in vielen Beiträgen dar.<ref name="gib"/> | ||
== Die Frau ohne Gesicht == | == Die Frau ohne Gesicht == | ||
| − | + | In einer Ausgabe der periodischen Zeitschrift ''Bad Gasteiner Badeblättern'' wird einmal das Gedicht "Die Graserin in der Gastein" von Neidhart von Reuenthal erwähnt, der sich um circa 1230 wahrscheinlich in Bad Gastein aufhielt und offenbar von einer Heumagd überaus angetan war. - Der Salzburger Autor [[Wolfgang Kauer]] hat dazu eine zeitgenössische Erzählung geschrieben, die im Rotbereich seines Buches "Magenta Verde" (Arovell 2009) enthalten ist: Der Musiker Leander ist so sehr in dieses Gedicht vernarrt, dass er es pausenlos kopiert, an Frauen verteilt, die ihm gefallen, und so für eine rege Verbreitung des offen die Sexualsphäre tangierenden Gedichts sorgt:<br/> | |
Auf dem Heimweg von einer Probe im Schnurrengut trifft Musikant und Kunstkenner Leander auf eine Runde von Kunstfreunden. Sie trinken Wein, besten Wein, den ein italienischer Händler aus San Daniele anbietet ...<ref>[[Benutzer:Wolfgang Kauer]]</ref> | Auf dem Heimweg von einer Probe im Schnurrengut trifft Musikant und Kunstkenner Leander auf eine Runde von Kunstfreunden. Sie trinken Wein, besten Wein, den ein italienischer Händler aus San Daniele anbietet ...<ref>[[Benutzer:Wolfgang Kauer]]</ref> | ||
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Aktuelle Version vom 25. Februar 2023, 19:26 Uhr
Die Bad Gasteiner Badeblätter, Einzahlform: Bad Gasteiner Badeblatt, waren eine von der Kurverwaltung Badgastein herausgegebene periodische Druckschrift.
Allgemeines
Die Bad Gasteiner Badeblätter wurden vom Kurdirektor und Lokalhistoriker Heinrich Zimburg (* 1895; † 1978) ins Leben gerufen und durch ihn von 1935 bis 1970 herausgegeben.[1][2]
Das "Bad Gasteiner Badeblatt" stellte in 30 Jahrgängen die Geschichte Gasteins in vielen Beiträgen dar.[2]
Die Frau ohne Gesicht
In einer Ausgabe der periodischen Zeitschrift Bad Gasteiner Badeblättern wird einmal das Gedicht "Die Graserin in der Gastein" von Neidhart von Reuenthal erwähnt, der sich um circa 1230 wahrscheinlich in Bad Gastein aufhielt und offenbar von einer Heumagd überaus angetan war. - Der Salzburger Autor Wolfgang Kauer hat dazu eine zeitgenössische Erzählung geschrieben, die im Rotbereich seines Buches "Magenta Verde" (Arovell 2009) enthalten ist: Der Musiker Leander ist so sehr in dieses Gedicht vernarrt, dass er es pausenlos kopiert, an Frauen verteilt, die ihm gefallen, und so für eine rege Verbreitung des offen die Sexualsphäre tangierenden Gedichts sorgt:
Auf dem Heimweg von einer Probe im Schnurrengut trifft Musikant und Kunstkenner Leander auf eine Runde von Kunstfreunden. Sie trinken Wein, besten Wein, den ein italienischer Händler aus San Daniele anbietet ...[3]