Forstteufel: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 18:57 Uhr

Der Forstteufel ist eine Skulptur im Schlosspark von Hellbrunn in den Wasserspielen.
Geschichte
Zu der steinernen Skulptur des Forstteufels in Hellbrunn gab es im Park von Schloss Kleßheim einen Zwilling. Diese zweite Skulptur, der "Maunzteufel", befindet sich heute in der Gemeinde Anthering.
Um 1700 ließ Fürsterzbischof Johann Ernst beide Skulpturen des "Monstrums" von einen unbekannten Bildhauer nach dem nach dem Vorbild eines Gemäldes in Gesners "Thierbuch" (1563) anfertigen.
Um 1735 wurde die Forstteufelgrotte von Anton Danreiter als Blatt Nr. 10 der Hellbrunner Ansichten dargestellt.[1]
Beschreibung
Die aus weißem Marmor geschlagene Gestalt des Forstteufels ist in einer nach Nordosten ausgerichteten Grotte untergebracht.
Unterhalb der Figur steht die Inschrift:
Anno 1531 ist ein so gestaltetes Monstrum so man einen sonst tein nit fiendet unter Jahrung Cardinal
Christi Schoffens zu Salzburg Matthäi Lang in Haunsperg auf einer Jagd gefangen worden, es war alth von farb,
gantz wildt und wolte die Leuth nit ansehen, sondern verbarg sich in die Winckel, trug einen Hahnenkhamb auf dem Haupt.
hatte ein Menschenangesicht mit Bart, Adlerfueß, schier Löwentatzen und einen Hundßschweiff, starb bald Hungers.
man mecht ihm vil so lieblich lockken oder s(o)mal gewalte anthuen, daß es isßt nit der tuiffel solch Affe.
Quellen
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